Le Mans – das Nonplusultra der Langstrecke? Für viele Fahrer ist das 24-Stunden-Rennen in Frankreich der Olymp des Motorsports. Nicht so für Mick Schumacher!
Der Alpine-Pilot überrascht mit einer ehrlichen, fast schon nüchternen Einschätzung: „Le Mans ist für mich ein bisschen wie alle anderen Rennen auch.“
Überraschende Ehrlichkeit vom Ex-Formel-1-Piloten

Zwar freut sich der 25-Jährige auf seinen zweiten Start beim französischen Klassiker an diesem Wochenende – auch weil Alpine das Heimspiel besonders zelebriert. Doch was für viele Kollegen der ultimative Saisonhöhepunkt ist, sieht Schumacher eher pragmatisch: „Ich liebe Spa, Suzuka und Sao Paulo – das sind meine Favoriten. Le Mans gehört da für mich nicht unbedingt dazu.“
Dabei weiß Schumacher natürlich um die Strahlkraft von Le Mans. Ein Sieg beim Klassiker an der Sarthe wiegt für viele Hersteller schwerer als der Sportwagen-WM-Titel. „Wenn man Le Mans gewinnt, hat man es allen gezeigt“, sagt er selbst. „Das Mindset ist hier anders – daran muss ich mich erst gewöhnen.“
2024 war bitter, 2025 soll alles besser werden

Im Vorjahr war für beide Alpine-Prototypen früh Schluss: Motorschäden beendeten das Abenteuer Le Mans noch vor der Dämmerung. 2025 soll alles anders werden. Schumacher, Fred Makowiecki und Jules Gounon sind heiß – nach zwei Podestplätzen in drei Saisonrennen gehört das Trio zum erweiterten Favoritenkreis.
Im Kampf um die Hyperpole ist Schumacher am Donnerstagabend ab 20 Uhr schon mal dabei. Allein: Der Fokus liegt klar auf dem Rennen: „Unser Ziel ist es, diesmal das Ende zu sehen.“
Fest steht: Die Ausgangslage ist besser als 2024. Schumacher gibt sich zurückhaltend optimistisch. „Ein 24-Stunden-Rennen ist nie einfach. Aber wenn alles passt, ist viel möglich.“
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