Über 140 Autos, acht Marken im GT3-Kampf und jede Menge Racing-Romantik: Die 24h Nürburgring 2025 versprechen Motorsport der Extraklasse.
Über 140 Autos, vier Tage Vollgas, ein Ziel: der Gesamtsieg auf der härtesten Rennstrecke der Welt.
Die 53. Auflage der ADAC Ravenol 24h Nürburgring (19.–22. Juni 2025) wird zum Festival der Marken, Fahrer und Geschichten – mit so vielen Highlights, dass man fast den Überblick verliert.
GT3-Königsklasse: Porsche gibt den Ton an
Schon jetzt steht fest: Die GT3-Klasse wird ein knallharter Marken-Showdown. Acht verschiedene Fabrikate treten um den Gesamtsieg an, aber vor allem eine Marke sticht heraus: Porsche. Ob Falken, Manthey oder Scherer PHX – der 911 GT3 R war 2025 bislang das Maß aller Dinge auf der Nordschleife. Bei allen NLS-Läufen ging ein Porsche als Sieger durchs Ziel, zuletzt feierte Scherer PHX einen Doppelsieg bei den Qualifiers.

Der Manthey-„Grello“ (#911) kommt mit Top-Fahrern und dem Selbstverständnis eines Sieganwärters. Gleiches gilt für Scherer PHX – sowohl mit Porsche als auch mit dem letztjährigen Siegerauto: einem Audi R8 LMS GT3 evo II. Dass Audi sich offiziell zurückgezogen hat, stört die Ingolstädter nicht. Die R8 sind konkurrenzfähig – auch wenn intern der eigene 911-Konkurrent zum größten Gegner werden könnte.
Auch mit dabei: je vier Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo und Lamborghini Huracan GT3, dazu Mercedes-AMG mit starken Besetzungen bei GetSpeed und als Exoten der BMW M4 GT3 Evo von Rowe Racing sowie der Ferrari 296 GT3 von Realize Kondo Racing. Frisch in der Szene: der neue Ford Mustang GT3 von HRT Ford Performance – für Fans amerikanischer Muscle-Cars ein echtes Highlight.
20 Klassen, über 140 Autos
Neben der GT3 sorgen gleich 20 Wertungsklassen für reichlich Action. Die Cup-Kategorien für Porsche-Modelle sind mit fast zwei Dutzend Fahrzeugen knallhart besetzt – bei Regen können diese Racer sogar im GT3-Feld mitmischen. Die GT4-Klasse ist mit zehn Autos von fünf Marken ebenfalls stark vertreten.

Bei den kleineren Produktionswagen liefern sich die VT2-Front- und Hecktriebler hitzige Duelle. Mit dabei: Fahrzeuge von sechs Herstellern. Und auch in Sachen Zukunftstechnologie ist das 24h-Rennen vorne dabei. Gleich elf Fahrzeuge starten mit alternativen Kraftstoffen, darunter Modelle mit hohem Bio-Anteil oder synthetischen Komponenten.
Kult, Kuriositäten und Premieren
Die Nordschleife lebt auch vom Herzblut der Privatteams. Ob der kultige Dacia Logan (#300) von Ollis Garage, der liebevoll umgebaute VW Beetle RSR (#13) oder die kleinen, aber tapferen BMW 318ti von MDM Racing – sie alle stehen für die Seele des 24h-Klassikers. Auch der Porsche 997 von Saugmotoren Motorsport (#97) darf nicht fehlen – der wohl letzte Vertreter der Sechser-Elfer-Generation im Feld.
Technik-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Dörr Motorsport bringt mit dem McLaren Artura Trophy Evo (#59) ein brandneues Fahrzeug an den Start, erstmals seit 2014 ist die Marke wieder auf der Nordschleife dabei. Premiere auch für Lynk & Co, die mit dem 03 TCR #827 ihr 24h-Debüt feiern – und als 68. Hersteller in die ewige Statistik eingehen.
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