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Ferrarigate: Mercedes verlässt Rebellen

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Mercedes. Credit: Mercedes AMG F1 Facebook
Ralf Bach
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Die „Glorreichen Sieben“ sind nur noch Sechs! F1-Insider.com erfuhr: Mercedes beteiligt sich ab sofort nicht mehr an der Rebellion der Nicht-Ferrari-Teams gegen die FIA und deren geheime Einigung mit der Scuderia hinsichtlich des fragwürdigen Antriebsaggregats von 2019.

Grund soll ein Gespräch zwischen FIAT- und Ferrari-Präsident John Elkann und Daimler-Vorstand Ola Källenius sein. Offenbar will man der Formel 1 und den beteiligten Herstellern keinen weiteren Image-Schaden zufügen.

Lewis Hamilton Formel 1 Melbourne. Credit: F1-Insider.com
Lewis Hamilton Formel 1 Melbourne. Credit: F1-Insider.com

Damit bröckelt die Front gegen die FIA-Ferrari-Mauschelei, die in der Szene längst als Ferrarigate bezeichnet wird. Mercedes war zuvor Wortführer der aufständischen Teams, die u.a. FIA-Präsident Jean Todt „Amtsmissbrauch“ vorwerfen.

Red Bull wird jetzt in die Bresche springen und die Mercedes-Rolle einnehmen, um weiter um Gerechtigkeit zu kämpfen. Bei Red Bull ist man gleichermaßen bestürzt und enttäuscht und sucht nach Gründen für das „private“ Abkommen zwischen den beiden Automobilherstellern.

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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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