Nico Hülkenberg verpasste in Saudi-Arabien erneut den Sprung in Q2. Vettel hilft aus der Quarantäne in der Schweiz
Ohne Sebastian Vettel findet sich Aston Martin auch im Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien auf den hinteren Startpositionen wieder. Während Lance Stroll auf Platz 15 immerhin den Einzug in den zweiten Qualifying-Abschnitt schafft, bleibt Nico Hülkenberg mit 0,28 Sekunden Rückstand auf Rang 18 hängen.
+++ Mick Schumacher: Schwerer Unfall in Saudi-Arabien
„Meine Runde war nicht optimal, ich hab den Nagel nicht auf den Kopf getroffen“, sagt der Emmericher. Für Hülkenberg war es der erste Auftritt auf dem Highspeed-Stadtkurs in Jeddah. „Generell ist es auf dieser Highspeed-Strecke nicht so einfach, mit den Balanceproblemen unseres Autos ans Limit zu gehen. Aber ich bin ja in guter Gesellschaft mit Lewis auf Platz 16.“ Hamilton verpasste mit übersteuerndem Heck seines Silberpfeils ebenfalls den Einzug in den zweiten Qualifying-Abschnitt.

Am Sonntag wäre der Aston Martin-Feuerwehrmann mit der Zielflagge zufrieden: „Das ist eine heftige Strecke hier, die sich anfühlt wie mit Tempo 300 durch den Tunnel.“
Während Hülkenberg Vettels Aston Martin nun schon zwei Rennen in Folge pilotieren darf, unterstützt der Ex-Weltmeister ihn und sein Team von zu Hause in der Schweiz.
Vettel virtuell dabei
„Er war bei allen Sitzungen virtuell dabei und ist uns mit Ratschlägen zur Seite gestanden“, verrät Aston Martin-Teamchef Mike Krack. „Wir haben bis zuletzt gehofft, dass er vielleicht doch fahren kann. Aber es kommt der Punkt, an dem einem die Zeit ausgeht. Wir mussten eine Entscheidung treffen. Und da Sebastian nicht bereit war, entschieden wir uns für Nico.“
Der Luxemburger verrät auch, dass es Vettel offenbar härter erwischt hat: „Wir waren die ganzen Tage in ständigem Kontakt. Er war ziemlich mitgenommen.“
Dass der Heppenheimer sich trotzdem in einem Interview schon vor dem Raketenangriff auf ein Öl-Depot im Hafen von Jeddah gegen den GP von Saudi-Arabien ausgesprochen hat, findet sein neuer Teamchef gut: „Wir alle wissen, dass Sebastian ein schlauer Kerl ist. Er scheut sich nicht davor, seine Meinung zu sagen, und das soll er auch tun.“
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