Formel 1

Im Fall Pirelli: Jordan kritisiert Vettel

Vettel in Spa. Copyright: Ferrari
Vettel in Spa. Copyright: Ferrari

Für seine offenen Worte in Spa wird Ferrari-Star Sebastian Vettel nun auch von Eddie Jordan kritisiert

Ralf Bach
Ralf Bach

Nach seinem Wutausbruch wegen des Reifenplatzers beim Großen Preis von Belgien steht Ferrari-Pilot Sebastian Vettel (28) vorm Heimspiel am nächsten Wochenende in Monza besonders unter Druck. „Sebastian muss nachdenken, bevor er einen Weltkonzern wie Pirelli öffentlich an den Pranger stellt“, kritisiert Ex-Teamchef Eddie Jordan gegenüber SPORT BILD. 

Eddie Jordan weiter: „Vettel wollte um jeden Preis eine Chance auf den Titel behalten. Deshalb ging Ferrari so großes Risiko. Und deshalb war Sebastian auch so enttäuscht. Den Titel kann er jetzt mit 67 Punkten Rückstand vergessen.“ Allein: Vettel hat auch Fürsprecher. Mehrere Experten betonten, dass solche Platzer einfach nicht passieren dürfen. Hintergrund: Rosberg und Vettel hatten mehr als 300 km/h drauf, als die Reifen ohne Vorwarnung explodierten. Für Vettels These spricht auch die Analyse Ferraris. Die Scuderia stellte fest, dass der Reifen noch keine starken Abnutzungserscheinungen gezeigt hatte. Deshalb schließen Insider ein strukturelles Pro­blem der Reifen nicht aus.


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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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