Formel 1

Vettel von Ferrari „bekehrt“

Vettel winkt Fans zu. Copyright: Ferrari
Vettel winkt Fans zu. Copyright: Ferrari

Für Sebastian Vettel wird der Grand Prix von Italien am Wochenende das erste Heimspiel in rot.

Ralf Bach
Ralf Bach

Sebastian Vettel fährt am Wochenende in Monza seinen ersten Italien-Grand-Prix als Ferrari-Pilot. „Monza ist das Highlight für Ferrari“, wird er von AUTO BILD MOTORSPORT zitiert, „und da ich dieses Jahr kein Heimrennen hatte, adoptiere ich das einfach.“

Der GP im Autodrom Nazionale wird aber nicht irgendein Heimrennen, sondern eines der ganz großen Emotionen. Vettel: „Für die Italiener ist Ferrari wie eine Religion“, hat er bereits festgestellt. „Jeder ist stolz auf die Marke und Geschichte. Und ich bin nun auch bekehrt.“

Nach einer schwächeren Performance in Spa will Ferrari nach Monza eine weitere Ausbaustufe des Motors bringen, damit die Scuderia auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke überhaupt mit den Mercedes-angetriebenen Fahrzeugen mithalten kann. Allein: Vettel verbindet das Autodromo Nazionale sowieso mit positiven Erinnerungen. „Mein erster Sieg und die Poleposition im strömenden Regen im Toro Rosso 2008 sind ja ein kleines Wunder gewesen“, sagt er. Damals wurde Vettel der erste und einzige Fahrer, der ein Rennen mit einem Ferrari-Motor in einem fremden Chassis gewinnen konnte.


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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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