Formel 1

Vettel-Teamchef kritisiert Schumacher

Formel 1 Aston Martin Mike Krack
Mike Krack. Credit: Aston Martin

Für Aston Martin endete der Miami GP erneut mit einer Enttäuschung. Mike Krack teilt gegen Mick Schumacher aus.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Für Aston Martin endete der Miami GP erneut mit einer Enttäuschung. Mike Krack teilt gegen Mick Schumacher aus.

Die Kollision zwischen Mick Schumacher und Sebastian Vettel beim GP in Miami erhitzt weiter die Gemüter – obwohl die Protagonisten selbst genau wie die Rennkommissare den Crash als normalen Rennunfall abtun.

MEHR LESEN: SO SEHEN SIE DIE FORMEL 1 IM TV

Allein: Vettels Aston Martin-Teamchef Mike Krack sieht Mick Schumacher für den Nuller seines Starpiloten in der Verantwortung. Nach der letzten Safetycar-Phase habe Vettel den Reifenvorteil genutzt, „um Schumacher und Ocon zu überholen“, so Krack. „Er lag auf dem neunten Platz, der wertvolle WM-Punkte bedeutet hätte. Leider fiel Seb dann unverschuldet durch ein Zusammentreffen mit dem übereifrigen Schumacher aus.“

Formel 1 Mick Schumacher Vettel Crash Miami 2022
Mick Schumacher und Sebastian Vettel. Credit: Formel 1 / Twitter

Damit ist klar, wen der Luxemburger als Schuldigen für den Unfall ausgemacht hat: den „übereifrigen“ Rekordweltmeistersohn.

Dabei hat auch Aston Martin Fehler gemacht beim GP in Miami. Krack gibt zu: „Vor dem Rennen hatten wir ein Problem mit der Kraftstoff-Temperatur, das die Ausfahrt unserer Autos aus der Box verzögerte. Da führte dazu, dass beide Fahrer das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen mussten.“

Während Vettel nach erfolgreicher Aufholjagd von Schumacher aus dem Rennen genommen wurde, landete Lance Stroll auf Platz elf.

In der WM belegt Aston Martin mit sechs Zählern den vorletzten Platz. Nur Williams (drei Punkte) ist noch schlechter. Vettel liegt auf Rang 14 (vier Punkte aus Imola), sein Teamkollege Lance Stroll ist 17. (zwei Zähler).

FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com

Formel 1 im TV

2022 läuft die Formel 1 bei Sky. Der Sender hat bereits letztes Jahr eigens für die Königsklasse einen neuen TV-Sender eingeführt: Sky Formel 1. Hier gibt es 24 Stunden am Tag Motorsport. Alle Trainingssitzungen, alle Qualifyings, alle Rennen immer live und ohne Werbeunterbrechung. Auf dem Programm stehen zudem historische Rennen und Sondersendungen.

So sehen Sie die Formel 1 live auf Sky

Kunden, die die Formel 1 bei Sky schauen möchten, haben die Wahl zwischen einem zwölfmonatigen Sky-Q-Abo (Empfang mit Receiver via Kabel, Satellit, Internet) ab 20 Euro pro Monat, dem Sky Supersport Ticket (Empfang per Internetstream/App) mit monatlicher Kündigungsoption für 29,99 Euro pro Monat und dem Sky Supersport Jahresticket (12 Monate Laufzeit, Internetstream/App) für 19,99 Euro pro Monat.

ZUM FORMEL-1-ANGEBOT VON SKY Q: HIER KLICKEN!

ZUM FORMEL-1-ANGEBOT VON SKY TICKET: HIER KLICKEN!


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


Verwandte Artikel