Formel 1

Schumacher beschwert sich über brutale Aktion beim Miami-GP

Formel 1 Miami 2023
Credit: Red Bull Content Pool; Montage

Ralf Schumacher flog mit Wut im Bauch aus Miami zurück nach Europa. Grund sind die Sicherheitsleute beim Rennen in Florida.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Ralf Schumacher flog mit Wut im Bauch aus Miami zurück nach Europa. Grund sind die Sicherheitsleute beim Rennen in Florida.

Das war zu viel für Ralf Schumacher! Der Sky-Experte bezeichnete das Sicherheitspersonal des Miami-GP als Idioten. Grund: Die Wachmänner hatten ihn und Sky-Moderator Peter Hardenacke aus dem Weg geschubst, um Platz für die drei Erstplatzierten Fahrer Max Verstappen, Sergio Perez und Fernando Alonso auf dem Weg zur Siegerehrung zu schaffen.

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Allein: Auch nach der Rückreise aus den USA hat Schumi II immer noch Wut im Bauch. „Ich habe während der Live-Übertragung in die Kamera gesagt, dass das Idioten sind. Dazu stehe ich auch“, schreibt er in seiner Sky-Kolumne: „Wir werden uns mit der Formel 1 darüber in Verbindung setzen. Das ist das erste Mal in über 20 Jahren Formel 1 gewesen.“

Was den Bruder von Michael Schumacher dabei besonders ärgert: „Die Security hat mich derart brutal rübergedrängt, was mir sehr weh getan hat. Die Kratzer vergessen wir, aber so geht es einfach nicht.“ Schumacher vergleicht die Aktion der Sicherheitsleute mit einer Dampfwalze – und erwartet nun eine Entschuldigung.

Schumacher nicht der einzige Formel-1-Promi mit Problemen

Formel 1 Jenson Button
Jenson Button. Credit: Red Bull Content Pool

Vor allem aber warnt er schon jetzt vor ähnlichen Vorfällen beim Rennen in Las Vegas im November. „Die Ordner gehen in den USA unverhältnismäßig um“, urteilt der sechsmalige GP-Sieger. „Sie kennen sich nicht aus und wissen nicht, wie das Zusammenspiel in der Formel 1 funktioniert.“

Deshalb war Ralf Schumacher in Miami auch nicht der Einzige, der unschöne Bekanntschaft mit den Bodyguards machte.. Auch Jenson Button wurde „auf unangenehme Art und Weise“ zurückgehalten“, wie Schumacher berichtete. Diese Situation sei sogar erst geklärt worden, als „sich jemand von der Formel 1 entschuldigt hat. Da gab es überhaupt keinen Überblick.“

Der fehlte den schweren Jungs auch in Gegenwart des dreimaligen Weltmeisters Jackie Stewart. Der 83-Jährige wurde zurückgedrängt, als er Roger Federer begrüßen wollte. Dumm für die Sicherheitsleute: Die Aktion lief live im TV.


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Formel 1 Grand Prix von Miami
Ergebnis

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:27:38,241 Std.
2. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +5,384 Sek.
3. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin +26,305
4. George Russell (Großbritannien) – Mercedes +33,229
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +42,511
6. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +51,249
7. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +52,988
8. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpine +55,670
9. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +58,123
10. Kevin Magnussen (Dänemark) – Haas +1:02,945 Min.
11. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +1:04,309
12. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin +1:04,754
13. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo +1:11,637
14. Alexander Albon (Thailand) – Williams +1:12,861
15. Nico Hülkenberg (Emmerich) – Haas +1:14,950
16. Zhou Guanyu (China) – Alfa Romeo +1:18,440
17. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +1:27,717
18. Nyck de Vries (Niederlande) – Alpha Tauri +1:28,949
19. Oscar Piastri (Australien) – McLaren + 1 Rd.
20. Logan Sargeant (USA) – Williams + 1 Rd.


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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