Mark Mateschitz kauft Formel-1-Sammlung von Bernie Ecclestone.
Es ist die wohl spektakulärste Sammlung der Formel-1-Geschichte: Fast 70 legendäre F1-Autos, darunter Rennwagen von Michael Schumacher, Ayrton Senna und Niki Lauda haben nun den Besitzer gewechselt.
Mark Mateschitz, Erbe des Red-Bull-Imperiums und damit Teilhaber der beiden Teams Red Bull Racing und Racing Bulls, hat die private Sammlung von Formel-1-Gründer Bernie Ecclestone übernommen. Kaufpreis: Angeblich rund 500 Millionen Pfund (knapp 646 Millionen Dollar).
Formel 1: Geheime Sammlung wechselt den Besitzer
Dass Ecclestone ein Faible für Formel-1-Geschichte hat, ist logisch und bekannt. Doch die Enthüllung seiner 69 Rennwagen umfassenden Sammlung kam 2024 für viele überraschend. Jahrzehntelang standen die Fahrzeuge gut versteckt am Biggin Hill Flughafen südlich von London – vor der Öffentlichkeit komplett verborgen. Nun sollen die ikonischen Autos erstmals in einem Museum ausgestellt werden.

Ecclestone wollte die Autos in „gute Hände“ geben
Der 94-jährige ehemalige Formel-1-Chefvermarkter betonte, dass Geld nicht die Hauptrolle spielte. „Sie sind in guten Händen, das war mir das Wichtigste. Jetzt werden sie endlich öffentlich präsentiert – das ist noch nie zuvor passiert“, so Ecclestone gegenüber Reuters.
Wo werden die Autos ausgestellt?

Mateschitz hält sich mit Details noch bedeckt. „An einem angemessenen Ort“ soll die Ausstellung entstehen, so der Österreicher. England wäre naheliegend – schließlich sind viele der Autos britischer Herkunft. Aber auch eine Heimatbasis in Österreich ist denkbar. Sicher ist: Wer Benzin im Blut hat, sollte sich den Eröffnungstermin im Kalender markieren.
Ein Millionen-Deal mit Formel-1-Geschichte
Hintergrund: Bernie Ecclestone hat seine Rennwagen über mehr als 50 Jahre gesammelt. Dank seiner Position als F1-Boss und ehemaliger Brabham-Teamchef hatte er exklusiven Zugang zu Autos, die sonst kaum ein Privatmann erwerben kann. Normalerweise behalten Teams ihre Fahrzeuge oder verkaufen sie – ohne Motor – an handverlesene Sammler. Dass nun fast 70 dieser automobilen Kunstwerke zusammenkommen, ist eine echte Sensation.
Mateschitz, dank des Interesses seines Vaters Dietrich selbst mit Rennsport aufgewachsen, will die Sammlung sogar noch erweitern. Es wäre nicht überraschend, wenn darunter auch einige Weltmeister-Red Bulls wären…
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com