Beim Großen Preis von Australien sorgten zahlreiche Unfälle für Diskussionen. Während Fans die Sicherheitsmaßnahmen kritisierten, hatte Max Verstappen wenig Mitleid mit den verunfallten Kollegen.
Beim turbulenten Formel-1-Rennen in Melbourne sorgte die Rennleitung für Diskussionen – und Max Verstappen für einen verbalen Seitenhieb gegen seine Kollegen.
Während Fans in den sozialen Medien den Umgang mit der Sicherheit kritisierten, hatte der Weltmeister eine klare Meinung: Wer hinter dem Safety-Car einen Unfall baut, „ist wirklich dumm.“
Crashs und Chaos in Australien
Das Rennen in Down Under hatte es in sich. Zahlreiche Ausfälle, Zwischenfälle und eine kontroverse Entscheidung der Rennleitung rückten die Sicherheit in den Mittelpunkt. In Runde 33 erwischte es Fernando Alonso, der auf nasser Strecke abflog und mit seinem Aston Martin in die Mauer krachte.

Die Bergung seines Autos erfolgte unter Safety-Car-Bedingungen, doch das Rennen wurde nicht unterbrochen – eine gängige Praxis in der Formel 1.
Doch einige Fans waren alarmiert: Könnten nicht weitere Fahrer an derselben Stelle von der Strecke und in die Streckenposten oder den Bergekran rutschen? Tatsächlich verlor Carlos Sainz zuvor unter Gelb die Kontrolle über seinen Williams und musste das Rennen beenden.
Auch Rookie Ishak Hadjar machte schon in der Einführungsrunde unfreiwillig Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung.
Verstappen mit klarer Kante

Während in den sozialen Medien die Sicherheit der Fahrer diskutiert wurde, sah Verstappen die Sache gelassen – und nutzte die Gelegenheit für einen Seitenhieb. „Wenn man hinter dem Safety-Car einen Unfall baut, ist man wirklich dumm“, ließ der dreifache Weltmeister wissen. Und McLaren-Sieger Lando Norris legte noch nach: „Dann sollte man nicht in der Formel 1 sein.“
Erinnerungen an Bianchis Unfall
Die Diskussion hat einen ernsten Hintergrund. Seit dem tragischen Unfall von Jules Bianchi 2014 in Japan ist die Formel 1 sensibilisiert, wenn es um Bergungsfahrzeuge auf der Strecke geht. Damals krachte Bianchi bei doppelt gelb geschwenkter Flagge in einen Kran, der ein havariertes Auto bergen sollte – mit tödlichen Folgen.
Trotz der Kritik von Fans sehen die meisten Fahrer die Situation in Melbourne nicht als dramatisch an. Auch Charles Leclerc wiegelte ab: „Ob es heute besonders schlimm war? Ich glaube nicht.“ Dennoch, so betonte der Monegasse, werde man sich den Fall noch einmal genau anschauen.
Fazit
Ignorant oder gedankenlos? Kräne auf der Rennstrecke sind für jeden ein Graus, der 2014 in Japan beim schweren Unfall von Jules Bianchi dabei war. Verstappen war da quasi noch in der Formel-1-Vorschule: Er hat den letzten Unfall der Formel 1 mit tödlichen Folgen nicht miterlebt und vielleicht deshalb ein wenig zu flapsig reagiert.
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