Der Auftakt in Melbourne verlief für Lewis Hamilton enttäuschend. Platz zehn im ersten Ferrari-Rennen – zu wenig für einen siebenfachen Weltmeister. Ex-Teamchef Günther Steiner findet klare Worte: Jetzt muss Hamilton liefern.
Der Wechsel zu Ferrari sollte ein neues Kapitel in der Karriere von Lewis Hamilton aufschlagen – doch der Start verlief holprig. Beim Saisonauftakt in Melbourne landete der siebenfache Weltmeister nur auf Platz zehn.
Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner findet dazu klare Worte: „Die Flitterwochen sind vorbei. Jetzt muss er Leistung bringen.“
Schwieriger Start für Hamilton
Nach über einem Jahrzehnt bei Mercedes wagte Hamilton den Sprung zur Scuderia. Die Erwartungen waren riesig, doch der erste Grand Prix im Ferrari verlief enttäuschend. Während McLaren-Pilot Lando Norris den Sieg holte, blieb Hamilton im Mittelfeld stecken, wurde am Ende nur Zehnter. Ein Ergebnis, das weder ihm noch Ferrari reicht.

Günther Steiner sieht den Briten jetzt in der Pflicht. „Er hat gesehen, dass es nicht so einfach ist. Er muss sich konzentrieren“, erklärte der ehemalige Teamchef bei RTL/ntv. Dass Hamilton Rennen fahren kann, sei unbestritten – doch er müsse jetzt zeigen, dass er Ferrari nach vorne bringen kann.
Ferrari unter Druck
Nicht nur für Hamilton, sondern auch für Ferrari wächst der Druck. Die Scuderia beendete die vergangene Saison als Vizeweltmeister in der Konstrukteurswertung – der Anspruch ist klar: endlich wieder Siege. Doch der Auftakt in Australien ließ Zweifel aufkommen, ob das Team mit Red Bull und McLaren mithalten kann.

Steiners Einschätzung: „Von den vier großen Teams steht Ferrari am meisten unter Druck.“ Hamilton und Teamkollege Charles Leclerc, der in Melbourne Achter wurde, müssen schnell liefern.
Ob sie in Shanghai am kommenden Wochenende um den Sieg kämpfen können, bleibt abzuwarten.
China als erste Bewährungsprobe?
Der nächste Grand Prix in China könnte richtungsweisend sein. Ferrari muss beweisen, dass die enttäuschende Leistung in Australien ein Ausrutscher war. Besonders Hamilton wird darauf brennen, seinen Einstand bei Ferrari zu korrigieren.
Fest steht: Die Schonfrist für Hamilton ist vorbei. In Rot wird er sich keine Zeit zum Eingewöhnen nehmen können. Ferrari will Erfolge – und die muss Hamilton liefern.
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