Im Red-Bull-Kosmos herrscht nach dem China-GP dicke Luft. Zwischen Liam Lawson und Yuki Tsunoda bahnt sich ein offener Machtkampf um das begehrte zweite Red-Bull-Cockpit an. Spätestens nach Tsunodas Aussage, er würde „zu 100 Prozent“ bereitstehen, um Lawson schon bei seinem Heimrennen in Japan zu ersetzen, ist klar: Tsunoda wird nicht zögern, wenn er die Chance auf den zweiten Red Bull bekommt.
Tsunoda über Red Bull-Aufstieg: „Ja, 100 Prozent – das Auto ist schneller“
Nach dem enttäuschenden Auftritt von Lawson in Shanghai brodelt es hinter den Kulissen. Wie F1-Insider bereits berichtete, ist die Entscheidung intern schon gefallen: Tsunoda bekommt ab Japan den Red Bull, Lawson wird zu den Racing Bulls degradiert.
Schon in China zeigte sich Tsunoda vor laufenden Kameras entsprechend motiviert, ausgerechnet bei seinem Heimrennen ins Top-Team zu wechseln. „In Japan? Natürlich, 100 Prozent. Ich meine, das Auto ist schneller.“

Lawson schießt zurück: „Ich habe ihn geschlagen – auch in der Formel 1“
Lawsons Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Noch gibt sich der Neuseeländer nicht geschlagen und stichelt zurück: „Ich bin jahrelang gegen ihn gefahren, habe ihn in den Nachwuchsserien besiegt“, kontert er. „Und auch in der Formel 1. Er kann sagen, was er will.“
Tatsächlich war das Duell der beiden schon 2023 ein Thema: Als Lawson den verletzten Daniel Ricciardo ersetzte, holte er in sechs Rennen vier Punkte – Tsunoda keinen. Doch über die gesamte gemeinsame Zeit bei den Racing Bulls hatte Tsunoda zuletzt wieder die Nase vorn.
Die Situation bleibt angespannt. Lawson war als Überraschungskandidat für Sergio Perez 2025 ins Red-Bull-Werksteam gerückt, kann die Erwartungen aber nicht erfüllen. Zur Erinnerung: In beiden Qualifyings von China belegte er den letzten Platz. Tsunoda hingegen liefert konstant ab.
Fakt ist: Der Ton wird schärfer. Einfluss auf die Red Bull-Entscheidung hat das aber nicht.
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