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24h Nürburgring: Mega-Crash von Porsche-Star Vanthoor

24h Nürburgring Porsche Crash 2025
Credit: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring / YouTube

Top-Qualifying zum 24h-Rennen am Nürburgring unterbrochen – Fahrer zum Glück unverletzt

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Top-Qualifying zum 24h-Rennen am Nürburgring unterbrochen – Fahrer zum Glück unverletzt

Schockmoment beim Top-Qualifying der 24h Nürburgring auf der Nordschleife: Laurens Vanthoor (Belgien) verliert am Freitagnachmittag im Porsche 911 GT3 R (#16, Scherer PHX) die Kontrolle – und schlägt heftig in der Aremberg-Kurve ein.

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Die Szene sorgt für eine sofortige Unterbrechung mit der roten Flagge. Zum Glück: Vanthoor kann das zerstörte Auto selbstständig verlassen.

24h Nürburgring: So lief der Crash ab

Im schnellen Linksknick kurz vor der Aremberg-Kurve bricht plötzlich das Heck des GT3-Porsche aus. Vanthoor trifft dabei den inneren Randstein, verliert das Auto und dreht sich quer zur Strecke. Erst der Einschlag in die äußere Leitplanke bremst den Wagen. Ein heftiger Einschlag – und ein Schockmoment für Team und Zuschauer.

Porsche völlig zerstört – Vanthoor steigt selbst aus

Vor allem die Front des Fahrzeugs wird bei dem Unfall komplett demoliert. Die gute Nachricht: Vanthoor bleibt unverletzt, steigt selbstständig aus dem Wrack aus und gibt sofort Entwarnung.

24h Nürburgring Porsche Crash 2025
Credit: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring / YouTube

Dennoch: Für das Scherer-PHX-Team ist das Qualifying damit gelaufen – und auch ein Start beim Rennen dürfte nach dem Ausmaß des Schadens fraglich sein. Der Unfall zeigt jedenfalls erneut, wie gnadenlos die Nordschleife ist – vor allem im Hochgeschwindigkeitsbereich rund um das Schwedenkreuz.

Manthey-Porsche holt Pole

Unmittelbar nach dem Einschlag wird das Qualifying per roter Flagge unterbrochen und erst um 16 Uhr neu gestartet. Dabei hat sich Kevin Estre im „Grello“ die Pole-Position gesichert. Mit einer Zeit von 8:12,741 Minuten war der 36 Jahre alte Franzose im #911 Manthey-Porsche knapp 1,2 Sekunden schneller als Thomas Neubauer im #45 Rinaldi-Ferrari, der in 8:13,909 Minuten eine rein französische erste Reihe perfekt machte.

Estre sicherte sich damit zum ersten Mal die Glickenhaus-Trophy für den Pole-Mann, die morgen vor dem Rennstart übergeben wird. Der dreimalige Trainingsschnellste Maro Engel kam im #14 Getspeed-Mercedes-AMG diesmal auf Rang drei (8:14,233 Minuten). Für Manthey ist die Pole des „Grello“ eine perfekte Ausgangsposition, um sich mit einem möglichen achten Gesamtsieg wieder zum alleinigen Rekordgewinner zu krönen.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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