Beim Qualifying zum Österreich-GP erlebt Max Verstappen einen gebrauchten Tag. Statt Pole-Position nur Startplatz sieben – und kaum Hoffnung auf Besserung am Sonntag.
Heimspiel ohne Heimvorteil: Max Verstappen musste sich im Qualifying zum Grand Prix von Österreich mit Startplatz sieben zufriedengeben – ausgerechnet auf dem Red Bull Ring. Die Hoffnung des Weltmeisters: vielleicht ein kleines Wunder am Sonntag.
Verstappen: Balance-Probleme und gelbe Flaggen

Schon im Abschlusstraining am Samstagvormittag wurde klar: Mit der Pole-Position wird es diesmal nichts für den dreifachen Weltmeister. Im entscheidenden Q3-Durchgang musste Verstappen seine letzte schnelle Runde abbrechen – Pierre Gasly hatte sich in der Zielkurve gedreht und gelbe Flaggen ausgelöst.
Doch der Niederländer machte klar: Selbst ohne die Unterbrechung wäre er nicht vorne reingefahren. „Jede Kurve war ein Kampf. Ich hatte weder Gefühl für die Vorder- noch für die Hinterachse – so kannst du keinen Rhythmus finden“, erklärte Verstappen frustriert bei Sky. „Auch ohne die gelben Flaggen hätte ich es nicht in die Nähe der Pole geschafft. Das war einfach ein schmerzliches Qualifying für uns.“
Bereits während der Session funkte Verstappen: „Das Auto ist komplett unfahrbar.“

Laut Red-Bull-Berater Helmut Marko hätte es ohne die gelben Flaggen zwar „ungefähr für Platz drei“ gereicht. Doch „eine halbe Sekunde Rückstand – das ist auf so einer kurzen Strecke eine ordentliche Watsche“, gibt Marko im ORF offen zu.
Schlechte Aussichten für Sonntag
Schon fünfmal hat Verstappen auf dem Red Bull Ring gewonnen – Nummer sechs könnte zur Herausforderung werden. Der Niederländer gibt zu bedenken: „Es wird am Sonntag wahrscheinlich noch wärmer als heute. Und je höher die Temperaturen sind, desto mehr Mühe haben wir normalerweise.“
Verstappen hofft trotzdem auf ein paar Rennüberraschungen: „Vielleicht sind wir gegen Ferrari oder Mercedes konkurrenzfähig – aber ich weiß es nicht. Mit der Balance, die ich im Qualifying hatte, sieht’s schlecht aus.“
Die Fans hoffen derweil, dass der Lokalmatador im Rennen zurückschlägt – und vielleicht doch noch für ein kleines Wunder sorgt.
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