Fußball trifft Motorsport: Jürgen Klopp erlebt beim Grand Prix von Österreich seine Formel-1-Premiere – und zeigt sich beeindruckt von der Faszination der Königsklasse.
Im Rahmen des Großen Preises von Österreich war auch Jürgen Klopp (58) erstmals zu Gast bei einem Formel-1-Rennen. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool ist seit Kurzem als Head of Global Soccer für Red Bull im Einsatz – der Rennstall lud seinen neuen Top-Mann zum Heimspiel in die Steiermark ein.
Klopp nutzte die Gelegenheit nicht nur für einen persönlichen Eindruck vom Formel-1-Geschehen, sondern auch für Gespräche mit der Motorsportspitze. Der Deutsche zeigte sich begeistert: „Als Sportfan bin ich hellauf begeistert“, sagt er zu F1-Insider in der Startaufstellung. „Das ist hier einfach fantastisch.“
Bereits vor einigen Wochen hatte F1-Insider berichtet, dass sich Max Verstappen gerne mit Klopp treffen würde. Das Vorhaben wurde nun Realität.

Austausch mit Verstappen, Mateschitz und Marko
Vor dem Start traf Klopp sowohl Verstappen als auch Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff (49) und Firmen-Erbe Mark Mateschitz (33). Auch mit Motorsportberater Dr. Helmut Marko (82) sprach er ausführlich. Marko bei Sky: „Wir haben uns über die Parallelen zwischen Fahrern und Fußballspielern unterhalten – und wie man Athleten in schwierigen Phasen mental stärken kann.“
Für Red Bull war der Heim-GP in Österreich derweil ein Destaster. Weltmeister Max Verstappen wurde in Runde eins von Mercedes-Junior Andrea Kimi Antonelli abgeräumt. Der Italiener muss dafür beim nächsten Rennen in Silverstone drei Plätze zurück.
„So etwas passiert“, macht Verstappen dem 18-Jährigen indes keinen Vorwurf: „Jeder Fahrer hat schon einmal so einen Fehler gemacht.“ Antonelli sei „ein sehr großes Talent“ und werde daraus lernen. In der WM hat Verstappen nun allerdings schon 61 Punkte Rückstand auf Oscar Piastri. Der Speed der McLaren? Laut Verstappen „verrückt“.
Das Treffen mit Kloppo dürfte der Niederländer am Wochenende am meisten genossen haben.
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