Formel 1

Wegen Hamilton und Ferrari! Bernie Ecclestone entfacht Shitstorm 

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Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Bernie Ecclestone zweifelt öffentlich an Hamiltons Titelchancen bei Ferrari. Die Reaktion im Netz ist ein Sturm der Empörung.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Bernie Ecclestone zweifelt öffentlich an Hamiltons Titelchancen bei Ferrari. Die Reaktion im Netz ist ein Sturm der Empörung.

Bernie Ecclestone war zurück auf der Formel-1-Bühne – zumindest für einen Moment. Beim Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring zeigte sich der frühere Serienboss mal wieder in der Öffentlichkeit, gab dem britischen Senders Sky Sports ein Interview. 

Und das hatte es in sich. Denn zur Ferrari-Zukunft von Lewis Hamilton sagte Ecclestone: „Es gibt einfach Phasen in der Karriere, wenn es gut läuft und weniger gut. Hamilton hatte Glück in einer Periode, als die Konkurrenz nicht so groß war. Da war es für ihn einfacher. Nun aber gibt es jede Menge Konkurrenten.“

Zwar gesteht Ecclestone dem siebenmaligen Weltmeister zu, dass er „noch immer den Job erledigen kann“, stellt aber gleichzeitig klar: „Ob er das jedoch dort schafft, wo er gegenwärtig fährt, das ist eine andere Frage.“

Kritik an Ferrari

Auch der neue Arbeitgeber des Briten bekommt sein Fett weg. Laut Ecclestone ist Ferrari strukturell zu zersplittert: „Das Problem bei Ferrari sind zu viele Leute, die das Sagen haben. Es braucht einen Mann, der die Richtung vorgibt. Ich hoffe, Fred Vasseur kriegt das hin, denn es ist falsch, ständig zu wechseln.“

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Saudi Arabien 2025
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Was danach folgte, war ein digitaler Aufschrei. Unter den Formel-1-Fans in den sozialen Medien brach ein Shitstorm gegen den 94-Jährigen los. Ein Auszug aus den Kommentaren: Der Vorwurf: Ecclestone habe sich in der Vergangenheit wiederholt negativ über Hamilton geäußert und zeige sich auch jetzt alles andere als objektiv.

Allein: Nicht alle Fans stellen sich gegen den früheren Formel-1-Zampano. Einige Nutzer stimmen Ecclestone ausdrücklich zu. 

Klar ist: Ecclestones Worte haben einen Formel-1-Nerv getroffen. Dabei war der Brite nie ein Freund diplomatischer Formulierungen. Lewis Hamilton selbst hat bislang nicht auf die Aussagen reagiert. Er kümmert sich lieber um seine größere Baustelle, die bei Ferrari. 

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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