Formel 1

Verstappen schimpft über Fronttriebler

Max Verstappen Ford GTD 2025
Max Verstappen. Credit: Ford

Max Verstappen fährt privat lieber quer und macht kein Geheimnis daraus. Jetzt ätzt der Weltmeister gegen Fronttriebler.

Alex Warneke
Alex Warneke

Max Verstappen fährt privat lieber quer und macht kein Geheimnis daraus. Jetzt ätzt der Weltmeister gegen Fronttriebler.

Max Verstappen nimmt selten ein Blatt vor den Mund – auch dann nicht, wenn seine Aussagen den eigenen Sponsoren sauer aufstoßen könnten. Jetzt hat der vierfache Weltmeister in einem YouTube-Interview mit Chris Harris über seine persönlichen Auto-Vorlieben gesprochen – und dabei knallhart gegen Fronttriebler ausgeteilt.

Vorderradantrieb ist „das Schlimmste überhaupt“

Pikant: Ausgerechnet Verstappen, der jahrelang für Honda als Werbegesicht unterwegs war, nennt Vorderradantrieb „das Schlimmste überhaupt“. Der Holländer: „Die (Fronttriebler, Anm. d. Red.) finde ich wirklich langweilig. Das ist für mich wie Anti-Autofahren. Ich habe das manchmal im Simulator ausprobiert.“

Gedreht wurde das Video im Rahmen einer Aktion von Red Bulls künftigem Motorenpartner Ford, bei dem Verstappen gemeinsam mit Harris in einem legendären Ford RS200 und dem neuen Mustang GTD Platz nahm. Letzterer: 800 PS, V8, Hinterradantrieb pur – genau nach dem Geschmack des Weltmeisters.

Dass Verstappen wenig für Untersteuern und Frontantrieb übrig hat, ist für Insider keine Überraschung. In der Formel 1 ist sein Setup dafür bekannt, extrem auf ein agiles Heck ausgelegt zu sein – übersteuernd, aggressiv, kompromisslos.

Max Verstappen Ford GTD 2025
Max Verstappen. Credit: Ford

Verstappen über Jahre mit dem Honda Civic Type R auf der Straße

Dennoch kommt die deutliche Aussage unerwartet, denn: Jahrelang war Verstappen mit einem Honda Civic Type R unterwegs, dem frontgetriebenen Hot Hatch aus Japan. Honda stattete alle Red-Bull-Fahrer mit diesem Dienstwagen aus – eine Pflichtfahrt, die Verstappen heute offenbar nicht vermisst.

Mit Honda gewann er ab 2019 vier Weltmeisterschaften – doch Ende 2025 endet die Partnerschaft. Ford übernimmt ab 2026 als Motorenpartner bei Red Bull.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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