Fred Vasseur will Ferrari zurück zu Titeln führen, mahnt aber Geduld an und zieht einen Vergleich zu Christian Horner. 2026 sieht er als große Chance für die Scuderia.
Für Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist klar, wohin der Weg der Scuderia führen soll, an die Spitze der Formel 1. Doch der Franzose weiß auch, dass dieser Prozess Zeit braucht. „Natürlich wollen wir wieder an die Spitze, wollen Siege feiern und Titel holen. Aber das braucht Zeit, nicht nur bei Ferrari, sondern überall“, betonte Vasseur im Interview mit F1.com.
Als Beispiel nennt er die Erfolge anderer Größen der Formel 1: „Wenn wir uns wichtige Aspekte der F1-Geschichte ansehen, wie zum Beispiel Christian Horners Wechsel zu Red Bull oder Jean Todts zu Ferrari, sie waren erfolgreich, aber es dauerte, bis sie siegten.“
Vasseur: „In der Formel 1 dauert es ein paar Jahre“
Der Aufbau eines Topteams sei ein langfristiger Prozess: „In der Formel 1 dauert es ein paar Jahre, ein Team aufzubauen, die gewünschten Mitarbeiter zu rekrutieren, und es braucht auch Zeit, bis alle zusammenarbeiten.“

Mit dem anstehenden Regelumbruch 2026 steht Ferrari vor der nächsten großen Bewährungsprobe. Dann treten komplett neue technische Vorschriften in Kraft, inklusive neuer Motoren und Chassis-Regeln. Für Vasseur ist das nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine riesige Chance: „Das Projekt 2026 ist eine gewaltige Aufgabe, und wir müssen alle voll an einem Strang ziehen, um es zu meistern. Das Ziel ist klar, und wir werden alles tun, um es zu erreichen. Wir alle wollen die WM gewinnen.“
Wird 2026 ein Ferrari-Jahr?
Dabei verweist der Teamchef auf bereits gemachte Fortschritte: „Aber jetzt brauchen wir vielleicht etwas mehr Zeit, um alles zusammenzubringen. Die Herausforderung 2026 ist eine gute Gelegenheit dazu.“
Ferrari hat seit 2008 keinen Konstrukteurs- und seit 2007 keinen Fahrertitel mehr gewonnen. Mit Vasseur an der Spitze will man diesen langen Titel-Durst beenden.
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