Juan Pablo Montoya glaubt: Sobald Ferrari den Wagen stärker auf Hamilton abstimmt, wird Leclercs Leben deutlich komplizierter.
Charles Leclerc führt aktuell das teaminterne Duell bei Ferrari an. Doch wenn es nach Juan Pablo Montoya geht, könnte sich das bald ändern. Der Ex-Formel-1-Pilot warnt den Monegassen davor, seinen neuen Teamkollegen Lewis Hamilton zu unterschätzen.
Der Brite hatte nach einem enttäuschenden Qualifying-Aus in Ungarn selbstkritisch gesagt: „Ich bin nutzlos, Ferrari sollte den Fahrer wechseln.“ Das folgende Rennen beendete er außerhalb der Punkteränge und bestätigte anschließend am Mikrofon seinen Vorschlag vom Samstag…
„Die Ingenieure beginnen, Hamilton zu verstehen.“
Anders als Michael Schumacher, der sich schon ab seinem ersten Ferrari-Test 1995 in jedes Detail hineinarbeitete und schnell das Vertrauen der Mechaniker gewann, gilt Hamilton als emotionaler Fahrer, der ein perfekt funktionierendes Umfeld und Auto braucht, um sein Potenzial voll auszuschöpfen.

Laut Montoya kommt Ferrari diesem Bedürfnis nun immer mehr entgegen. „Lewis will Charles schlagen, er arbeitet sehr hart. Aber das Auto liegt ihm noch nicht“, sagte der Kolumbianer der Zeitung AS Colombia. „Die Ingenieure beginnen, ihn zu verstehen, auch wenn sie noch nicht ganz begreifen, wie schwierig dieses Auto zu fahren ist.“
Wird Leclerc Situation bei Ferrari komplizierter?

Leclerc profitiere aktuell davon, den Wagen besser zu beherrschen: „Er wirkt sehr schnell, weil er mit dem Verhalten des Autos umgehen kann“, so Montoya.
Doch der Ex-Pilot glaubt, dass sich das Kräfteverhältnis ändern könnte: „Je mehr Ferrari das Auto auf Lewis’ Stil abstimmt und er sich wohler fühlt, desto schwieriger wird es für Charles. Bisher war es für ihn nicht allzu kompliziert, aber das könnte sich ändern.“
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