Formel 1

Hat Hamilton ein Vettel-Problem bei Ferrari?

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Bahrain 2025
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Ex-Ferrari-Mechaniker Francesco Cigarini erkennt bei Hamilton dasselbe Problem, das einst Sebastian Vettel im Duell mit Charles Leclerc zum Verhängnis wurde.

Alex Warneke
Alex Warneke

Ex-Ferrari-Mechaniker Francesco Cigarini erkennt bei Hamilton dasselbe Problem, das einst Sebastian Vettel im Duell mit Charles Leclerc zum Verhängnis wurde.

Lewis Hamilton steckt bei Ferrari offenbar in einer ähnlichen Falle wie einst Sebastian Vettel. Das behauptet zumindest ein ehemaliger Mechaniker der Scuderia bei Sky Sports Italia.

Ferrari hat längst erkannt, dass Hamilton vor allem mit der mangelnden Heckstabilität seines SF-25 zu kämpfen hat, insbesondere im Renntrimm. Erst vor dem Großen Preis von Österreich, fast vier Monate nach Saisonstart, ging das Team gezielt auf dieses Problem ein. Doch die Schwierigkeiten sind damit nicht aus der Welt.

Der Brite experimentiert seit geraumer Zeit stark mit Set-ups, um den Rückstand auf Teamkollege Charles Leclerc auszugleichen. Eine Angewohnheit, die er noch aus seiner Mercedes-Zeit mitgebracht hat. Laut Ex-Ferrari-Mechaniker Francesco Cigarini ist das ein bekanntes Muster: Bereits Vettel habe versucht, Leclercs aggressiven Fahrstil nachzuahmen und sei damit gescheitert.

„Vettel sah wie ein Anfänger aus“

Sebastian Vettel Credit: Ferrari
Sebastian Vettel Credit: Ferrari

„Leclerc bevorzugt ein sehr spitz abgestimmtes Auto, das Heck ist dabei sehr frei und muss mit viel Gefühl kontrolliert werden“, erklärt Cigarini. „Als Vettel versuchte, diese Abstimmungen zu kopieren, sah er am Ende wie ein Anfänger aus. Ich glaube, genau das passiert jetzt auch mit Hamilton.“

Cigarini geht sogar so weit zu spekulieren: „Ich wäre nicht überrascht, wenn Hamilton mit Vettel telefoniert, um sich da herauszuwinden.“

Der Hamilton-Effekt bei Ferrari

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Silverstone 2025
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Neben der sportlichen Dimension gibt es auch eine wirtschaftliche: Hamilton brachte Ferrari vor der Saison nicht nur enorme mediale Aufmerksamkeit, sondern auch Sponsorenverträge im Wert von rund 41,8 Millionen Pfund. Merchandising und Lizenzverkäufe sollten ähnliche Summen einspielen. Doch anhaltend schwache Ergebnisse könnten diesen Effekt zunichtemachen.

Aktuell liegt Ferrari klar auf Kurs, wie schon 2024 den zweiten Platz in der Konstrukteurswertung zu holen. Damals bedeutete das rund 99 Millionen Pfund an Preisgeld.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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