Max Verstappen will künftig am Funk weniger schimpfen und sein Team stattdessen motivieren. Kritik werde er aber weiterhin klar äußern.
Max Verstappen will seine Energie am Funk künftig anders einsetzen. Der vierfache Weltmeister von Red Bull Racing ist bekannt für seine hitzigen Kommentare an Renningenieur Gianpiero Lambiase, will diese aber in Zukunft stärker kanalisieren.
„Wenn ich wegen etwas sauer bin und das Team das zu hören bekommt, macht das auch etwas mit ihnen, weil sie dann denken: ‚Oh, Max ist wütend, wir können ihn nicht ansprechen.‘ Oder sie werden ein wenig nervös“, erklärte Verstappen im Gespräch mit The Athletic.

Verstappen: „Ich will versuchen, motivierend zu sein“
Der Niederländer ist überzeugt: Dauernde Wutanfälle über Funk helfen weder ihm noch seinem Team. Stattdessen will er nun versuchen, die Energie positiv umzuwandeln: „Ich will versuchen, motivierend zu sein und zu unterstützen, was nicht immer einfach ist, wenn man als Team dominiert hat und dann etwas zurückfällt.“
Klar ist aber auch: Der Superstar will sich trotz des neuen Ansatzes nicht verbiegen. Ehrliche Worte und deutliche Kritik gehören für ihn weiterhin dazu. „Wenn man nicht ehrlich und kritisch zueinander sein kann, funktioniert es nicht. Es ist wichtig, dass man mit Kritik auch in den schwersten Phasen umgehen kann.“
Verstappen liegt in der Weltmeisterschaft derzeit auf dem dritten Rang. Um den Titel redet er in dieser Saison bei 97 Punkten Rückstand und noch zehn ausstehenden Rennen nicht mehr mit. Erst kurz vor der Sommerpause hat er seinen Verbleib bei Red Bull über das Jahr hinaus bestätigt.
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