Jacques Villeneuve lobt Max Verstappen, zieht aber eine klare Grenze: Über den Legenden Ayrton Senna und Alain Prost sieht er ihn nicht.
Max Verstappen zählt für viele Experten und Fans zu den besten Piloten, die die Formel 1 je gesehen hat. Vier WM-Titel in Serie zwischen 2021 und 2024 und inzwischen 65 Grand-Prix-Siege sprechen eine deutliche Sprache. Doch Jacques Villeneuve relativiert seine Leistung, zumindest im historischen Vergleich.
Früher gab es jährlich „fünf Fahrer wie Max Verstappen“
Der Weltmeister von 1997 stellt klar, dass Verstappen zwar „ein reiner Racer“ sei, in einer anderen Ära jedoch nicht dermaßen herausragen würde. Gegenüber RacingNews365 sagte der Kanadier: „Wenn man in der Zeit zurückgeht, als Fahrer wie Ayrton Senna und Alain Prost in der Formel 1 unterwegs waren, dann hattest du jedes Jahr fünf Fahrer wie Max Verstappen.“

Heute sei das Bild anders: „Heutzutage hast du nur Max in einem Feld mit guten Fahrern. Damals hattest du einige extrem gute Fahrer und ein paar gute Fahrer. Die ganze Gleichung hat sich verändert.“
Villeneuve betont, dass Verstappen „nicht besser als die Top-Fahrer der Vergangenheit“ sei. Er steche aktuell so hervor, weil es an ähnlich starken Konkurrenten mangle: „Er macht den Unterschied. Er ist ein purer Racer, und davon gibt es nicht mehr viele.“
Mehr Defekte in den 80ern und 90ern
Tatsächlich sprechen die Statistiken eine deutliche Sprache: Der Holländer hat seit 2022 von 82 Rennen 45 gewonnen. Dennoch bleibt der Vergleich mit Legenden wie Senna oder Prost schwierig, schon weil deren Karrieren von häufigeren Ausfällen und kürzeren Rennkalendern geprägt waren. Während Verstappen seit 2021 nur viermal wegen technischer Probleme ausschied, waren Defekte in den 80er- und 90er-Jahren an der Tagesordnung.
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