Bernie Ecclestone empfiehlt Ferrari einen klaren Hamilton-Ersatz und nennt mit Gabriel Bortoleto einen Rookie, der schon jetzt überrascht.
Bernie Ecclestone mischt sich auch mit 94 Jahren noch gerne ein und sorgt mit seinen klaren Worten einmal mehr für Schlagzeilen. Nachdem er Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton zuletzt schon zum sofortigen Rücktritt geraten hatte, legt der frühere F1-Boss nun nach. Gegenüber der Schweizer Zeitung Blick empfahl Ecclestone Ferrari sogar einen konkreten Nachfolger.
Fährt in Zukunft ein Brasilianer im Ferrari?
„Die guten Leistungen von Gabriel Bortoleto in einem Mittelfeldteam wie Sauber müssten Ferrari eigentlich jetzt aufwecken. Die nächste Fahrerfrage muss bei den Italienern mit dem Brasilianer gelöst werden“, erklärte Ecclestone.

Der 20-jährige Rookie hat in seiner ersten F1-Saison bereits Eindruck hinterlassen. In Ungarn, wo Hamilton nicht über Rang zwölf hinauskam, fuhr Bortoleto sensationell auf Platz sechs. Zuvor hatte er schon in Österreich (8.) und Belgien (9.) Punkte für Sauber geholt.
Hamilton hinkt hinterher
Der Brite dagegen steckt weiter in einer schweren Debütsaison bei Ferrari fest. Zwar gewann er den Sprint in China, doch ein Grand-Prix-Podium fehlt ihm bis heute. Im teaminternen Duell sieht es düster aus: 4:10 im Qualifying und 2:11 in den Rennen gegen Charles Leclerc.
Die Kritik wird schärfer. Der Rekordweltmeister selbst heizte die Diskussion an, als er sich beim Ungarn-GP als „absolut nutzlos“ bezeichnete und spöttelte, Ferrari müsse wohl „den Fahrer wechseln“. Teamchef Fred Vasseur bemühte sich zwar, die Wogen zu glätten, doch Ecclestone bringt nun mit Bortoleto einen Namen ins Spiel.
Nächstes Wochenende sitzen die Formel-1-Piloten um Hamilton und Co. wieder im Cockpit. Nach der vierwöchigen Sommerpause steht das Rennen an der Nordseeküste von Zandvoort an.
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