Vier Jahre an Verstappens Seite, viel Kritik, noch mehr Druck: Jetzt spricht Sergio Pérez Klartext über seine harte Zeit bei Red Bull.
Vier Jahre lang kämpfte Sergio Perez (35) bei Red Bull Seite an Seite mit Max Verstappen – und stand dabei fast immer im Schatten des Weltmeisters. Jetzt hat der Mexikaner bei Sky Sports offen erklärt, warum so viele Fahrer an der zweiten Red-Bull-Rolle zerbrechen.
Der Red Bull sei laut Perez ein echter Spezialfall: „Es ist ein sehr einzigartiges Auto, mit einem sehr einzigartigen Fahrstil, mit dem ich es geschafft habe, viele Jahre zu überleben“, erklärt er. „Aber es ist schwierig, und so funktioniert es. Das haben Sie bei großartigen Fahrern vor meiner Zeit oder sogar nach meiner Zeit gesehen.“
Perez nimmt Red Bull-Nachfolger in Schutz
Seine Nachfolger nimmt der Ex-Red-Bull-Pilot in Schutz: „Ich denke, Yuki und Liam, sie haben fünf (sieben; d. Red.) Punkte oder so geholt. Es ist also sehr, sehr schwierig, sehr knifflig, und sie sind fantastische Fahrer.“

Für Perez war es am Ende nicht nur die Technik, sondern auch der Druck entscheidend. „Sie verlieren das Vertrauen, aber mental war ich super stark, und das ist der Grund, warum ich dort so lange überlebt habe.“
Gleichzeitig teilt er gegen die Medien aus: „Weil ich viel Druck hatte, und viele von Ihnen waren hinter mir her. Und jetzt erkennen Sie die Arbeit, die ich in diesem Auto und in diesem Team geleistet habe.“
Neustart bei Cadillac
Nach dem Ende bei Red Bull 2024 genoss Perez seine Zwangspause. 2026 greift er mit Cadillac wieder an.
„Cadillac ist ein unglaublich spannendes neues Kapitel in meiner Karriere. Schon bei unseren ersten Gesprächen konnte ich die Leidenschaft und Entschlossenheit hinter diesem Projekt spüren“, betont er.
Fest steht: Perez spricht mittlerweile ganz offen über seine ganz persönliche Hölle im zweiten Red-Bull-Cockpit. Bei Cadillac will „Checo“ nun ohne diesen Schatten beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört.
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