Bernie Ecclestone attackiert Mick Schumacher und fordert gleichzeitig, ihm noch eine Chance in der Formel 1 zu geben.
Bernie Ecclestone macht das, was er immer am besten konnte: austeilen. Mit 94 Jahren ist der ehemalige Formel-1-Boss zwar längst im Ruhestand, doch wenn er redet, hören immer noch viele hin. Und diesmal hat er sich Mick Schumacher vorgenommen.
Allein: So ganz weiß der Brite nicht, auf welche Meinung er sich beim Schumi-Sohn festlegen soll. „Er hat einen guten Namen, aber ob er fahrerisch eine Hilfe sein kann? Er hat das nie gezeigt, warum sollte er das jetzt tun können?“, zweifelt der Ex-Formel-1-Boss bei sport.de zunächst an den Fähigkeiten des Deutschen.
Ecclestone fordert weitere Chance für Mick Schumacher

Und dennoch wünscht sich der Brite ein Comeback Schumachers in der Königsklasse. „Man sollte ihm trotzdem eine Chance geben.“
Die Hoffnung, bei F1-Neuzugang Cadillac unterzukommen, war zuletzt Schumachers große Trumpfkarte. Doch das Team entschied sich gegen den jungen Deutschen und für die Routiniers Valtteri Bottas und Sergio Perez. Für Mick ein weiterer Rückschlag.
Seit seinem Aus bei Haas Ende 2022 hat Schumi jr. kein Formel-1-Rennen mehr bestritten. Stattdessen fährt der 26-Jährige in der Langstrecken-WM für Alpine. In der Formel 1 war er bis Ende 2023 Ersatzfahrer bei Mercedes, bis er sich für dieses Jahr voll auf seinen Alpine-Job in der WEC konzentrieren wollte.
Ecclestone: „Es ist so viel Zeit verstrichen…“

Ecclestone sieht darin das Hauptproblem – und weniger im eigentlichen fahrerischen Potential des Rekordweltmeister-Sohns: „Es ist so viel Zeit verstrichen, dass die Leute sich nicht mehr daran erinnern, was er leisten kann. Warum sollte er dem Team helfen können? Ich weiß nicht, was er ins Team bringen könnte, um hilfreich zu sein.“
Worte, die zeigen: Selbst ein knallharter Kritiker wie Ecclestone hat Schumacher noch nicht komplett abgeschrieben. Und wer weiß: Vielleicht ergibt sich ja doch noch eine neue Chance?
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