Aston Martin-Renneinsatzleiter Mike Krack erklärt Lance Strolls Crash in Zandvoort. Der Kanadier blieb unverletzt, das Auto musste neu aufgebaut werden.
Für den spektakulärsten Momente im zweiten Freien Training von Zandvoort sorgte Lance Stroll. Der Aston-Martin-Pilot verlor schon nach wenigen Minuten in der Hugenholtzbocht die Kontrolle über sein Auto und krachte heftig in die Barrieren. Glück im Unglück: Stroll blieb unverletzt.
Aston Martin Renn-Einsatzleiter Mike Krack äußerte sich zu dem Vorfall bei Sky: „Ich glaube, es war die Kombination aus vielem. Es ist eine Stelle, wo Lance normalerweise sehr, sehr schnell ist im Vergleich zu allen anderen, das wissen wir.“
Die beiden Ferrari vor ihm hätten die Situation zusätzlich erschwert: „Die zwei Ferrari vor ihm: Ich weiß nicht genau, was sie vorhatten. Sie haben sicher nicht dazu beigetragen, dass der Abtrieb konstant war.“

Krack: „Auf anderen Strecken passiert nichts“
Krack weiter: „Es gab dann auch ein kleines Blockieren vom linken Vorderrad. Das sind Dinge, die passieren, wenn man am Limit fährt. Wir pushen unsere Fahrer, dass sie alles geben, und dann passieren solche Dinge.“ Zandvoort sei in dieser Hinsicht besonders tückisch: „Die Begrenzungen sind nah. Auf anderen Strecken passiert nichts, hier war das jetzt ein bisschen mehr.“
Die Szene erinnerte an den Unfall von Daniel Ricciardo 2023 in derselben Kurve, damals mit gebrochenem Handgelenk als Folge. Kein Wunder, dass Augenzeuge Max Verstappen sofort am Funk fragte, ob Strolls Hände in Ordnung seien. Entwarnung: Der Kanadier konnte aus eigener Kraft aussteigen.

Viele Ausritte im Zandvoort-Training
Das Training selbst war ohnehin von Ausrutschern und Unterbrechungen geprägt. Oscar Piastri kollidierte kurios in der Boxengasse mit George Russell, Alexander Albon landete im Kies, und auch Isack Hadjar musste seinen Racing Bull mit Defekt abstellen. Am Ende setzte sich McLaren an die Spitze: Lando Norris mit Bestzeit vor Fernando Alonso im zweiten Aston Martin und Teamkollege Piastri.
Gute Nachrichten für Stroll: Aston Martin hat sein Auto rechtzeitig für das dritte freie Training fertigbekommen.
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