Max Verstappen startet beim Heim-GP in Zandvoort nur von Platz drei. Doch der Weltmeister wirkt überraschend zufrieden und Helmut Marko sieht Chancen auf eine Überraschung.
Update: Aufatmen bei Max Verstappen: Der Weltmeister behält seinen dritten Startplatz. Zwar hatte er die vom Rennleiter festgelegte Maximalzeit auf seiner Auslaufrunde um 3,8 Sekunden überschritten, doch die Rennkommissare akzeptierten seine Erklärung. Laut Telemetriedaten hätte Verstappen die Delta-Zeit eingehalten, wenn er am Ende der Runde nicht wegen einer Gelben Flagge hätte abbremsen müssen. „Wir akzeptierten seine Begründung für das Abbremsen und ergriffen daher keine weiteren Maßnahmen“, heißt es im Urteil.
Originalartikel: Verstappen in Zandvoort im Angriffsmodus

Die Pole war außer Reichweite, 0,263 Sekunden fehlten dem viermaligen Weltmeister auf Oscar Piastri im McLaren. Trotzdem zeigte sich Max Verstappen gelöst: „Dieses Wochenende war schwierig für uns, aber im Qualifying hatte ich das beste Gefühl am gesamten Wochenende.“
Und weiter: „Ich bin sehr glücklich darüber, auf P3 zu sein. McLaren war sehr schnell, daher ist es wichtig, sich auf unser eigenes Rennen zu konzentrieren. Aber dies war ein guter Schritt nach vorne. Ich hoffe, dass wir das morgen im Rennen fortsetzen können.“
Red Bull-Chefberater Marko zufrieden mit Fortschritt
Auch Helmut Marko strahlt bei Sky Zuversicht aus: „Wir haben heute Vormittag noch acht Zehntel Rückstand gehabt und jetzt haben wir nur noch in Sektor 1 Zeit verloren, sonst wären wir gleichauf.“ Der Red-Bull-Chefberater lobt r: „Eine tolle Leistung, was unser Ingenieursteam da hingelegt hat und Max sowieso. Es ist ein bisschen nervenzehrend, wenn man bis ins Qualifying warten muss, bis das Auto funktioniert. Aber vielleicht geht morgen noch mehr.“

Die Kampfansage des Red Bull-Docs: „Ich glaube, das was wir gemacht haben, wird morgen auch funktionieren, da Max weiß, wie er und wo er schnell fahren kann oder muss.“
Verstappen-Überraschung möglich?
Besonders optimistisch stimmt Marko die Longruns: „Vor allem auf gebrauchten Reifen waren wir den McLaren ebenbürtig, vielleicht gibt es eine Überraschung.“ Die kann sich auch Sky-Experte Ralf Schumacher vorstellen: „Max ist hier zu Hause, hat nichts zu verlieren und will seinem Heimpublikum was liefern. Da könnte was gehen.“
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