Formel 1

Nächster Dämpfer! Hülkenberg erklärt seine Qualifying-Schwäche

Formel 1 Nico Hülkenberg Sauber Monza Italien 2025
Nico Hülkenberg. Credit: Andy Hone/LAT Images/Sauber
Alex Warneke
Alex Warneke

Sechste Niederlage in Serie: Nico Hülkenberg kämpft im Qualifying gegen Rookie Bortoleto – und erklärt, warum ihm die Harmonie im Auto fehlt.

Nico Hülkenberg hat 2025 seinen langersehnten Traum vom ersten Formel-1-Podium erfüllt und einen der unbeliebtesten Formel-1-Rekorde überhaupt abgelegt: jenen des Piloten, der die meisten Rennen ohne Podestplatz absolviert hat. In den Rennen kann der Emmericher für Highlights sorgen, seine Erfahrung zahlt sich aus. Doch seine einstige Stärke, das Qualifying, es im entscheidenden Moment auf eine Runde auf den Punkt zu bringen, lässt sich diese Saison eher als Schwäche betiteln.

Sechste Quali-Pleite in Folge für Hülkenberg

Beim Italien-GP in Monza musste er sich erneut geschlagen geben. Schon zum sechsten Mal in Serie verlor er das teaminterne Duell gegen Rookie Gabriel Bortoleto. Platz zwölf war zwar Hülkenbergs zweitbestes Quali-Ergebnis des Jahres, doch Bortoleto schaffte es sogar in Q3 und wird von Wochenende zu Wochenende stärker.

Formel 1 Nico Hülkenberg Sauber Monza Italien 2025
Nico Hülkenberg. Credit: Rudy Carezzevoli/Getty Images/Sauber

Der Trend ist klar: In der Quali-Statistik liegt Hülkenberg mittlerweile 6:9 zurück. Aktuell wird er regelmäßig von seinem Teamkollegen ausgestochen, der von Ex-Williams-Teamchef Jost Capito am Wochenende sogar als „bester Rookie der Saison“ eingestuft wurde.

Dabei hat Hülkenberg in seiner langen Karriere kaum Erfahrung mit teaminternen Quali-Niederlagen. Seit seinem Debüt 2010 verlor er als Stammpilot nur zweimal ein komplettes Qualifying-Duell: 2010 in seinem Debütjahr im Williams gegen Rubens Barrichello und 2019 bei Renault gegen Daniel Ricciardo.

Hülkenberg: „Es fehlt die Harmonie am Limit“

Hülkenberg selbst versucht die Ursachen bei Sky zu erklären: „Es läuft nicht so geschmiert und einfach wie die zwei Jahre bei Haas und in der Vergangenheit. Am Ende des Tages ist es ein Gefühl: Es fehlt ein bisschen die Harmonie am Limit mit dem Auto und der Rhythmus“, beschreibt der Sauber-Star die Probleme. „Für mich ist das Auto immer noch relativ schwer zu fahren, das Verhalten ist teilweise etwas unberechenbar, was sich natürlich auf das Grundvertrauen ins Auto auswirkt. Und das wiederum macht die kleinen Unterschiede, die ein, zwei Zehntel, aus.“

Doch der 38-Jährige will an den Samstagen zulegen: „Es ist weiterhin ein Prozess, an dem wir arbeiten, was wir verbessern und ausbügeln wollen. Das Potenzial ist dieses Jahr noch nicht ausgeschöpft, was wir aber teilweise abfangen konnten, gerade zur Mitte der Saison. Aber die letzten Rennen nicht meh,– vor allem, wenn man nicht schnell genug ist am Sonntag.“

FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!


Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


Verwandte Artikel