Laurent Mekies feierte in Monza seinen ersten Grand-Prix-Sieg als neuer Teamchef von Red Bull. Max Verstappen und Helmut Marko loben den Technik-Experten.
Ein Sieg in Monza; das ist für Ferrari ein Traum, für Red Bull aber mindestens genauso wertvoll. Der Clou am blauen Kommandostand: Zum ersten Mal durfte dort Laurent Mekies als Teamchef jubeln. Helmut Marko zeigte sich bei ServusTV begeistert: „Das ist für ihn natürlich auch eine unglaubliche Erfolgsstory.“
Marko sieht den Schlüssel zum zurückgekehrten Erfolg auch im Profil des Franzosen. „In der Komplexität der Formel 1 ist ein Techniker an der Spitze wahrscheinlich die bessere Lösung“, sagt er. „Und es ist dann halt alles mehr von der technischen Seite her aufgebaut.“

Das Auto sei nicht plötzlich ein Wunderwerk geworden, so der Österreicher. Der Unterschied liege vielmehr bei den Menschen, die es entwickeln und abstimmen.
Verstappen: „Die richtigen Fragen“
Auch Max Verstappen, souveräner Sieger von Monza, lobt seinen neuen Chef: „Da Laurent einen technischen Hintergrund hat, stellt er den Ingenieuren die richtigen Fragen. Fragen, die auf gesundem Menschenverstand basieren. Ich denke, dass das wirklich gut funktioniert.“
Der Niederländer erinnert daran, dass es in den vergangenen Monaten nicht immer rund lief: „Bis jetzt hatten wir viele Rennen, in denen wir mit der Abstimmung des Autos ein wenig nach links und rechts geschossen haben. Ziemlich extreme Änderungen, was zeigt, dass wir nicht die Kontrolle hatten. Wir haben nicht ganz verstanden, was zu tun war.“
Mehr Stabilität bei Red Bull
Seit Christian Horner weg ist und Mekies das Kommando übernommen hat, scheint sich die Situation zu beruhigen. „Jetzt haben wir die richtige Richtung gefunden“, sagt Verstappen. Monza sei der Beweis dafür gewesen, dass Red Bull wieder die Kontrolle über das eigene Auto hat und mit Mekies jemand an der Spitze steht, der die Sprache der Ingenieure spricht.
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Für Red Bull könnte der Sieg in Italien also nicht nur ein einzelner Erfolg sein, sondern das Signal, dass die Österreicher mit wiedergewonnener Stabilität sind zurück sind an der Spitze der Formel 1.
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