Red-Bull-Star Max Verstappen besteht bürokratische Hürde. Debüt im Cayman sorgt für Aufsehen.
Max Verstappen hat es geschafft! Der viermalige Formel-1-Weltmeister hat beim siebten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) seine Feuertaufe in der „Grünen Hölle“ bestanden – und vom DMSB offiziell den begehrten Nordschleifen-Führerschein erhalten. Damit ist der Weg frei für seinen Traum: ein Start im GT3-Boliden beim 24-Stunden-Rennen.
Das Wochenende begann kurios: Erst büffelte Verstappen im Theorieraum, dann drehte er mit Chefinstruktor Andreas Gülden eine Runde im Kleinbus über die 24,4 Kilometer lange Nordschleife. Anschließend durfte er ins Arbeitsgerät steigen – einen rund 300 PS starken Porsche Cayman GT4, mit dem er am Samstag an den Start ging.
Verstappens Permit-Drama mit Happy End
Im Rennen absolvierte der Niederländer 14 saubere Runden, blieb fehlerfrei und belegte mit Teamkollege Chris Lulham Rang sieben in der Klasse. Doch weil ein zweiter Cayman nach einem Unfall nicht ins Ziel kam, drohte Verstappen zunächst das Scheitern an der Bürokratie.

„Rennfahren ist nicht nur mein Beruf, sondern auch mein Hobby“, grinste der frischgebackene Familienvater. „Die Nordschleife steht ganz oben auf meiner Liste, da sie extrem anspruchsvoll und fordernd ist. Ich kann es kaum erwarten, hier im GT3 zu fahren.“
Im Qualifying zeigte Verstappen gleich, was er draufhat: Trotz gedrosselter Leistung belegte er Platz 27 im Feld von über 100 Autos.
Nächster Schritt: Ferrari-Einsatz?
Damit ist Verstappen bereit für den nächsten Coup: Emil Frey Racing hält schon den Ferrari 296 GT3 für ihn bereit. „Wir sind startklar, sobald Max fahren will“, verrät Teamchef Lorenz Frey-Hilti. Bereits im Mai hatte Verstappen im Test mit dem GT3-Ferrari für Furore gesorgt und eine Rekordzeit aufgestellt.
Heißt: Schon beim nächsten NLS-Lauf am 27. September könnte der Superstar im Ferrari ins Lenkrad greifen. Die Fans am Ring dürfen sich also auf das nächste Motorsport-Spektakel freuen.
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