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Verstappens Theorie zu Hamiltons Ferrari-Krise

Formel 1 Max Verstappen Red Bull und Lewis Hamilton Ferrari 2025
Max Verstappen und Lewis Hamilton. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Lewis Hamiltons erstes Jahr im Ferrari verläuft enttäuschend. WM-Rivale Max Verstappen glaubt, dass die Anpassung an Maranello schwieriger ist, als viele denken.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Lewis Hamiltons erstes Jahr im Ferrari verläuft enttäuschend. WM-Rivale Max Verstappen glaubt, dass die Anpassung an Maranello schwieriger ist, als viele denken.

Der Wechsel zu Ferrari war Lewis Hamiltons großer Traum, doch die Realität sieht bitter aus. Seit seinem Sprint-Sieg in China wartet der siebenfache Weltmeister auf einen Podestplatz in einem Grand Prix. Teamkollege Charles Leclerc kam immerhin viermal aufs Treppchen und holte eine Pole, während Hamilton in Ungarn tief enttäuscht von sich selbst war. „Ich bin nutzlos“, sagte er damals nach dem frühen Aus im Qualifying.

Verstappen zeigt Verständnis für Hamilton

Das Hamilton-Drama geht auch an Hamiltons Nachfolger auf dem WM-Thron nicht spurlos vorbei: Max Verstappen. Vor seinem dritten Saisonsieg in Monza wurde der Niederländer gefragt, wie er die Ferrari-Premiere seines einstigen Titelrivalen einschätzt. „Ich kann nicht beurteilen, wie er bei Mercedes gearbeitet hat oder wie er sich im Team fühlt“, räumt Verstappen ein. „Aber er kam zu einer Mannschaft, die bereits mit Charles einen sehr starken Fahrer hat. Da ist es nie leicht, sofort besser zu sein als ein Teamkollege, der das Team, die Abläufe und die Sprache perfekt kennt.“

Formel 1 Max Verstappen Red Bull 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Die aktuellen Rennwagen seien zudem schwer zu durchschauen. „Diese Autos können sehr kompliziert sein, um zu verstehen, warum man schnell ist oder nicht“, so Verstappen.

Verstappen: Emotionen kein Grund für einen Ferrari-Deal

Dass viele Fahrer von einem Cockpit im roten Renner träumen, kann der amtierende Champion indes nachvollziehen. Doch er selbst würde nie nur der Legende wegen nach Maranello wechseln.

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Verstappen: „Ferrari ist eine riesige Marke. Alle Fahrer stellen sich vor, dort zu fahren. Aber ich würde das nicht nur wegen Ferrari machen. Ich würde nur gehen, wenn ich sehe, dass ich dort gewinnen kann. Das darf keine emotionale Entscheidung sein.“

Bezogen auf Hamilton heißt das: Hat der Rekordweltmeister bei seinem Wechsel von Mercedes zu Ferrari etwa zu sehr auf sein Bauchgefühl gehört und die rosarote Brille aufgesetzt? Fest steht: Jetzt kämpft er mit den Eigenheiten des SF-25 – und mit einem bestens eingespielten Charles Leclerc.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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