Oscar Piastri patzt in Baku, Max Verstappen wittert Morgenluft – jetzt schlägt die Stunde der Nervenstärke. Ralf Schumacher analysiert das WM-Duell.
Oscar Piastri patzt in Baku, Max Verstappen schlägt eiskalt zu und plötzlich ist der WM-Kampf wieder spannend. Zwei Siege in Folge haben den Red-Bull-Star bis auf 69 Punkte an den Australier herangebracht. Ausgerechnet jetzt gerät der McLaren ins Wanken. Für Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ist klar: Der Druck steigt.
„Jetzt kommt der Druck. Das geht an keinem spurlos vorbei“, analysiert Schumacher nach Piastris Ausrutscher im Sky-Podcast. Für den Experten steht fest: Das Selbstvertrauen des WM-Leaders könnte gelitten haben.
Der Grund: „Der McLaren hatte einfach nicht das Gripfenster, das Piastri gewohnt ist. Da können dann so kleine Fehler auftreten, die bisher nicht aufgefallen sind, weil sie sonst drumherum fahren“, so Schumacher.
Schumacher: McLaren nicht mehr das Über-Auto

Baku war für Schumacher ein Wendepunkt. „Da hatten sie ein Auto, wie es Max Verstappen das ganze Jahr meist hatte und da muss man halt ein bisschen extra vorsichtig sein.“ Heißt: Piastri muss plötzlich mit denselben Problemen kämpfen, die Verstappen 2025 lange gequält haben. Und das mitten im Titelkampf!
Piastri bleibt nach außen cool
Der Australier selbst versucht, locker zu bleiben. Angesprochen auf Verstappens WM-Chancen sagt er: „Ich weiß es nicht. Ich will ihn nicht ausschließen. Aber ehrlich gesagt mache ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken. Ich versuche einfach, dieses Wochenende hinter mir zu lassen und die bestmöglichen Leistungen zu bringen.“

Sein Plan: „Es wird schon alles völlig in Ordnung sein, wenn ich nach Baku wieder auf meinem üblichen Niveau fahre. Darauf konzentriere ich mich.“
Verstappen als Zünglein an der Waage
Ralf Schumacher sieht dagegen den psychologischen Druck wachsen: „Piastri geht abends ins Bett und denkt: ‚Jetzt habe ich hier diese Chance‘, und die will er natürlich mit aller Gewalt nutzen und den Unterschied machen – auch, weil er es sein will, der Max Verstappen bezwingt.“
Piastri selbst argumentiert nüchtern: „Es kann in beide Richtungen gehen. Wenn Max zwischen mir und Lando Norris liegt und ich vorne bin, ist es gut für mich. Wenn es umgekehrt ist, ist es schlecht für mich. Es gibt also Vor- und Nachteile.“
Doch egal, wie er es dreht: Der Dreikampf Piastri–Norris–Verstappen ist plötzlich wieder brandheiß.
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