Ferrari unter Druck: War die Hamilton-Verpflichtung ein Fehler? Günther Steiner deutet Zweifel an.
Lewis Hamilton sollte Ferrari zurück an die Spitze führen. Doch nach neun Rennen der Saison 2025 warten die Tifosi noch immer auf den ersten großen Paukenschlag. Stattdessen sorgt der Rekordweltmeister für Diskussionen und RTL-Experte Günther Steiner stellt die Frage: Hätte Ferrari nicht besser an Carlos Sainz festgehalten?
Ironie der Geschichte: Ausgerechnet in Baku holte Sainz, den Ferrari für Hamilton opferte, sein erstes Podium im Williams – während der Superstar im roten Boliden erneut ohne Top-3-Ergebnis blieb. Hamiltons bislang größter Erfolg: der Sprint-Sieg in China. Doch ein regulärer Grand-Prix-Sieg? Fehlanzeige.
Hamilton sorgt bei Ferrari für Unruhe
Steiner, langjähriger Haas-Teamchef, glaubt deshalb: „Bei manchen Leuten im Team ist das so“, dass man Sainz inzwischen nachtrauert. Offiziell könne das Ferrari-Management keine Fehler eingestehen – intern sehe es aber anders aus.

Sainz war für Ferrari „eine bekannte Größe“, so Steiner. Mit ihm habe man Ruhe gehabt. Jetzt aber müsse sich die Scuderia ständig damit befassen, warum Hamilton mit dem Auto nicht klarkommt. „Anstatt Rennen zu fahren und Dinge zu verbessern, reden alle nur über Lewis“, kritisiert Steiner.
Experte warnt Ferrari: Vertrauenskrise droht
Besonders pikant: Hamilton kassiert in Maranello angeblich ein Vielfaches von Sainz’ Gehalt. Sportlich bislang ohne Mehrwert – finanziell eine Hypothek.
Ralf Schumacher hatte zuletzt ähnlich scharf geschossen. Im Sky-Podcast Backstage Boxengasse erklärte er: „Der Umgang miteinander passt nicht. Wenn da Misstrauen entsteht, muss man es lieber lassen – und sich am Jahresende trennen.“ Fest steht: Sainz bleibt mit seinem Mexiko-Sieg 2024 bis heute Ferraris letzter GP-Sieger. Hamilton dagegen kämpft noch immer darum, bei den Tifosi richtig anzukommen.
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