Nico Hülkenberg stoppt seine Quali-Pechsträhne in Singapur. Platz elf bedeutet erstmals seit Wochen vor Teamkollege Bortoleto.
Endlich wieder ein Quali-Erfolgserlebnis für Nico Hülkenberg! Nach sieben Niederlagen in Folge gegen Teamkollege Gabriel Bortoleto hat der Emmericher in Singapur die Wende geschafft. Der Sauber-Pilot sicherte sich im Zeittraining Rang elf. Sein britischer Stallgefährte scheiterte hingegen bereits in Q1.
Hülkenberg verpasste anschließend den Sprung ins Q3 am Ende nur um 0,065 Sekunden, doch für den Deutschen fühlte es sich trotzdem wie ein kleiner Befreiungsschlag an. „Es war ganz ordentlich, positiv. Ich habe nach einer Weile das erste Mal ein sauberes Quali gehabt. Das sind die guten Nachrichten. Alle Runden waren sauber, ich habe mehr oder weniger alles raus gequetscht“, analysiert Hülkenberg am Sky-Mikrofon.
Hülkenberg wiederholt Saisonbestleistung
„In der letzten Runde habe ich im Auto ein bisschen gekämpft, hier und da ein paar Hundertstel verloren. In Singapur ist es einfach schwierig. Am Ende haben ein paar Hundertstel zum Q3-Einzug gefehlt. Aber mal schauen, wo uns morgen ein frischer Softreifen noch so hinbringen kann. Ich bin sehr zufrieden damit.“

Tatsächlich war Platz elf sein bestes Saisonresultat. Lediglich in Kanada qualifizierte er sich schon auf dem elfen Rang. Doch noch wartet der 37-Jährige, der 2025 das erste Mal auf dem Formel-1-Podium stand, auf seinen ersten Einzug in Q3 in diesem Jahr.
In Singapur war er nach langer Zeit wieder voll im Rhythmus: „Ich bin einfach ein sauberes Quali gefahren. Ich war im Soll. Das ist auch das, was ich abliefern muss.“ Über die Komplexität des Qualis verrät er: „Es ist unheimlich eng, es kommt jedes Mal auf Nuancen an. Wie ist die Outlap, wie trifft man die Runde, das ist kaum planbar. Aber wir sind kein Fallobst und stehen da, wo wir hingehören.“
Gute Chancen auf Punkte am Sonntag
Die Statistik zeigt, wie selten Hülkenberg im Qualifying schwächelt. Seit seinem Debüt 2010 hat er als Stammpilot nur zweimal ein komplettes Qualifying-Duell verloren: 2010 gegen Rubens Barrichello und 2019 gegen Daniel Ricciardo.
Mittlerweile glänzt der erfahrene Sauber-Pilot vor allem im Renntrimm. Für Sonntag (Start: 14:00 Uhr) hat Hülkenberg mit dem elfen Startplatz gute Chancen in die Punkteränge vorzufahren.
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