Perfekter Einstand in den USA: Mick Schumacher sorgt beim IndyCar-Test in Indianapolis gleich für ein Ausrufezeichen.
Mick Schumacher meldet sich mit einem Ausrufezeichen zurück im Formel-Rennwagen: Der 26-Jährige fuhr bei seinem ersten IndyCar-Test auf dem Indianapolis Motor Speedway prompt die Bestzeit der Vormittagssession.
Anschließend strahlte er auf die Frage, warum er wieder im Monoposto Platz genommen hat: „Ganz einfach. Weil ich es liebe!“ Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher pilotierte einen Dallara-Honda des Teams Rahal Letterman Lanigan Racing und setzte mit einer kolportierten Rundenzeit von rund 71 Sekunden ein dickes Ausrufezeichen.
Mick Schumacher mit Top-Rundenzeiten
Damit lag er laut Quellen aus dem Fahrerlager des Indianapolis Motor Speedway auf dem Niveau der schnellsten Rundenzeiten des IndyCar-Laufs vom 10. Mai 2025. Zum Vergleich: Die schnellsten Qualifying-Zeiten betrugen damals 69 Sekunden. Im Qualifying wird aber mit frischen Reifen und leerem Tank gefahren – anders als jetzt beim Test.

Getestet wurde auf dem 3,91 Kilometer langen Road Course im Inneren des legendären Ovals von Indianapolis. Schumacher zeigte sich nach der Vormittagssession begeistert: „Ich hatte schon länger Interesse, mal ein IndyCar zu testen. In den vergangenen Jahren habe ich einige der IndyCar-Fahrer bei Formel-1-Veranstaltungen getroffen, und sie haben alle erzählt, wie viel Spaß das macht. Bisher gefällt es mir sehr gut, und die Leute hier sind großartig.“
Schumacher mag schwere Lenkung
Eine Besonderheit der rund 740 PS starken IndyCars: Sie haben keine Servolenkung – ein echter Kraftakt für die Fahrer, und kein Problem für Mick: „Einige haben gesagt, dass die Lenkung sehr schwer ist. Aber ehrlich gesagt fühlt es sich ähnlich an wie in der Formel 2. Körperlich fordernd, aber genau das will man ja.“
Der Deutsche sollte auch am Nachmittag weiter fahren (alle Infos hier). Der Test läuft bis 23 Uhr MESZ (17 Uhr Ortszeit). Ob nach dem Test ein Fulltime-Job in der Indycar-Serie folgt? Schumacher hält sich noch bedeckt. „Eigentlich geht es für mich nur darum, dass ich Spaß am Fahren habe. Ich will das tun, was mir Freude macht – und dafür muss ich herausfinden, wo ich mich am meisten zu Hause fühle.“
Die Zeiten jedenfalls sprachen am Vormittag dafür, dass Schumacher bei den Indycars durchaus heimisch werden könnte.
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