Die Formel 1 biegt auf die Zielgerade ein und bei Red Bull stehen die Zeichen auf Entscheidung. Noch vor Monatsende will Motorsportchefberater Helmut Marko die Weichen für die Saison 2026 stellen. Beim anstehenden Doppel aus Austin und Mexiko stehen also nicht nur die Titelchancen von Max Verstappen, sondern auch die Karrieren seiner Juniorteam-Kollegen auf dem Spiel.
Marko bestätigt gegenüber der Kleinen Zeitung: „Nach Mexiko werden wir uns entscheiden.“ Gemeint ist die Zukunft von Isack Hadjar, Yuki Tsunoda und Liam Lawson. Nach Informationen von F1-Insider ist das Red Bull-Racing-Aus von Tsunoda wahrscheinlich, auch Lawsons Platz bei den Racing Bulls wackelt gewaltig.

Marko: „Isack hat sich etabliert“
Ganz anders ist die Lage bei Hadjar, der in Zandvoort sogar einen Podestplatz erreicht hat. „Isack hat sich etabliert und genießt derzeit seine Situation. Er hat Unglaubliches geleistet“, lobt der 82-Jährige den jungen Franzosen, für den es nur noch darum geht, für welches Red-Bull-Team er 2026 fahren wird.
Auch Arvid Lindblad, der erst 18-jährige Formel-2-Pilot, spielt in den Zukunftsplanungen eine Rolle. Marko traut ihm den Aufstieg grundsätzlich zu: „Generell ja. Er ist halt noch einmal jünger als Hadjar. Und man hat in der Vergangenheit schon gesehen, dass das Alter in der Formel 1 eine Rolle spielt. Aber generell ist er eine weitere Hoffnung von uns. Wir werden ihn in diesem Jahr auch noch im Auto sehen.“
Dunne kein Thema bei Red Bull
Vom Tisch ist dagegen die Personalie Alex Dunne. Der Brite, der zuletzt von McLaren aus dem Nachwuchsprogramm entlassen wurde, wurde kurzzeitig mit Red Bull in Verbindung gebracht, doch Marko stellt klar: „Er ist kein Thema für uns.“ Zumindest diese Entscheidung steht also bereits.
Neben den Fahrerfragen blickt Red Bull natürlich auch auf den Titelkampf. Marko dämpft die Erwartungen, bleibt aber kämpferisch: „Ich glaube, dass wir es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen können. Wenn sich die McLaren-Fahrer weiterhin nicht einig sind, ist es nicht unmöglich. Solange es rechnerisch möglich ist, werden wir auf jeden Fall kämpfen.“
Bis Ende Oktober soll Klarheit herrschen – über die WM-Chancen und die Fahrerpaarungen 2026.
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