Lewis Hamilton stellt einen unrühmlichen Rekord auf: die meisten Punkte ohne Podium, nicht die einzige negative Bestmarke für den Briten.
Es ist ein Rekord, der Lewis Hamilton so gar nicht schmecken dürfte: Der siebenmalige Weltmeister hat nach dem Grand Prix der USA in Austin die meisten Punkte in einer Formel-1-Saison gesammelt, ohne ein einziges Podium zu erreichen und damit einen über zehn Jahre alten Negativwert von Felipe Massa gebrochen.
Mit 142 Punkten übertrifft Hamilton die bisherige Marke des Brasilianers aus dem Jahr 2011 (118 Punkte). Immerhin: Bei noch fünf ausstehenden Rennen hat er die Chance ihn wieder loszuwerden, auch wenn sein WM-Kontrahent von 2008 in jenem Jahr bei 19 Grands Prix weniger Gelegenheiten hatte.

In seiner gesamten Karriere stand Hamilton in jeder seiner 18 Saisons mindestens einmal auf dem Treppchen, bis jetzt. In seiner 19. droht der Albtraum: kein einziges Top-3-Resultat.
Hamilton schreibt weitere „rote Zahlen“
Hinzu kommt eine weitere bittere Statistik: Hamilton ist mittlerweile der Ferrari-Pilot mit der längsten Durststrecke bis zum ersten Podestplatz. Während Didier Pironi in den frühen 1980er-Jahren 19 Grands Prix brauchte, geht Hamilton am kommenden Wochenende in Mexiko in sein 20. Rennen für die Scuderia und hat den Franzosen damit offiziell überholt. Nur wenn er niemals ein Podium in Rot schafft, fällt er aus dieser Wertung heraus.

Dabei begann die Saison mit großen Ambitionen: Nach seinem Wechsel zu Ferrari galt Hamilton als Hoffnungsträger, der das Team endlich zurück an die Spitze führen sollte. Doch der SF-25 erwies sich als Fehlkonstruktion. Ambitionierte Konzeptänderungen am Wintermodell gingen nach hinten los, Siege blieben aus.
Noch fünf Chancen auf ein Podium 2025
Sein bisher einziges Erfolgserlebnis: der Sprint-Sieg in China, ein Rennen, das allerdings nicht in die GP-Statistik eingeht. Beim letzten Rennen in Austin verpasste er das Podium nur knapp als Vierter.
Jetzt bleiben noch fünf Chancen, um zumindest einen Trostpreis aus dieser Saison zu machen. Gelingt ihm kein Podest, wäre das für Hamilton ein beispielloser Tiefpunkt und für Ferrari ein weiterer Beweis, wie weit der Mythos Maranello von seinen glorreichen Zeiten entfernt ist…
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