Ein Stück Klebeband sorgt für Wirbel im Titelkampf! Lando Norris spielt das kuriose McLaren-Hilfsmittel zwar runter, doch das Tape erzählt mehr über seine Nerven, als ihm lieb sein dürfte.
Ein Klebeband wird zum Mittelpunkt der Diskussionen im Fahrer der Formel 1! Im Titelkampf zwischen McLaren und Red Bull dreht sich seit dem Rennen in Austin alles um ein Stück Tape. Hintergrund: Beim Großen Preis der USA hatte ein Red-Bull-Mitarbeiter versucht, ein Klebeband-Stück von Lando Norris‘ Startposition zu entfernen, das zur besseren Orientierung diente.
Doch der Versuch ging nach hinten los: Weil sich der Red-Bull-Mann nach dem offiziellen Räumungszeitpunkt noch auf der Startaufstellung befand, kassierte das Team eine empfindliche Geldstrafe von satten 50.000 Euro. Die Hälfte davon – 25.000 Euro – wurde auf Bewährung bis zum Saisonende ausgesetzt.

McLaren kontert mit „Extra-Stark“-Klebeband
Der Brite versucht die Episode auf Nachfrage wegzulächeln: „Ich habe es gar nicht genutzt. Ich nehme normalerweise die Linie in der Startaufstellung. Nur wenn ich sie nicht sehe, hilft mir das Tape“, sagt der 25-Jährige. „Aber es war lustig zu sehen, wie sie versucht haben, es zu lösen.“
Tatsächlich war es nicht das erste Mal, dass Red Bull Hand anlegte – weshalb McLaren kurzerhand besonders festes Klebeband verwendete. Das ließ sich diesmal offenbar kaum entfernen.
Verstappen kommentierte die Posse trocken: „Dafür sind doch die gelben Linien da.“

Warum braucht Norris visuelle Stützräder?
Bleibt die Frage, warum Norris als offenbar einziger Pilot im Feld überhaupt visuelle „Stützräder“ benötigt. Eine Frage, die er selbst wahrscheinlich alles andere als lustig findet.
Im Rennen zum GP der USA selbst belegte Norris Rang zwei hinter Verstappen. In der WM-Wertung bleibt es weiter eng: Oscar Piastri führt mit 346 Punkten vor Norris (332) und Verstappen (306). Am Sonntag (21.00 Uhr MEZ, Sky) geht das Titel-Trio in Mexiko erneut auf Punktejagd – diesmal wahrscheinlich ohne Tape-Drama.
Kommentar: Peinliche Klebehilfe für einen WM-Anwärter
Natürlich kann man das Ganze mit einem Augenzwinkern sehen – aber eigentlich sollte es Lando Norris eher unangenehm sein, dass er dieses Klebeband überhaupt braucht. Der Grund ist nämlich weniger kurios als entlarvend: Beim Saisonauftakt in Bahrain hatte sich der Brite in der Startaufstellung schlicht falsch positioniert.
Seitdem bekommt Norris von McLaren ein optisches Hilfsmittel auf den Asphalt geklebt, um nicht erneut daneben zu stehen. Für einen Fahrer, der um die WM kämpft, ist das mindestens ungewöhnlich – und wirkt ein bisschen, als würde ein Top-Schüler in der Matheklausur plötzlich Spickzettel brauchen.
Kein Drama, aber im gnadenlosen Titelkampf mit Verstappen und Piastri verrät ist jedes Detail auch eine Ausage. Und das Tape an Norris’ Startbox sagt: Auch ein WM-Kandidat braucht manchmal Nachhilfe.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!