Max Verstappen verpasst in Mexiko den Sieg, doch Red Bull glaubt weiter an den Titel. Helmut Marko schwärmt: „Max ist wieder in Jagdstimmung.“
Max Verstappen verpasst in Mexiko wegen einer virtuellen Safety-Car-Phase zwar die finale Attacke auf den zweiten Platz, doch der Trend stimmt: Aus 40 Punkten Rückstand auf WM-Leader Oscar Piastri hat der Niederländer 36 Zähler auf den neuen Spitzenreiter Lando Norris gemacht – und das an einem Wochenende, an dem sein Red Bull nicht ganz so wollte wie er.
Doch DIESE Aufholjagd sollte McLaren trotz des dominanten Sieges von Norris zu denken geben: Nachdem Verstappen auf den Medium-Pneus zunächst keinen Grip fand, zündete er nach seinem einzigen Stopp mit weichen Reifen im Finale den Turbo.
Marko schwärmt: „Max war wie ein Jagdhund“

„Max hat eine unglaubliche Aufholjagd hingelegt“, lobt Red-Bull-Chefberater Helmut Marko bei Sky. „Er war im Schnitt fünf, sechs Zehntel schneller als der Rest. Wir waren sicher, dass er noch auf Platz zwei fährt – aber Sainz hat Ferrari mit seinem Dreher und dem daraus folgenden VSC da wohl ein verspätetes Abschiedsgeschenk gemacht.“
Egal – die pure Entschlossenheit seines Starpiloten beeindruckt den Österreicher: „Max ist wie ein Jagdhund. Sobald er das Ziel sieht, ist alles andere vergessen.“
WM bleibt offen – Verstappen noch im Rennen
Im Titelkampf ist für Red Bull weiterhin alles möglich. „116 Punkte sind noch zu vergeben“, rechnet Marko vor. „Dass ein Team auf einer bestimmten Strecke einen klaren Vorteil hat, ist vorbei. Unsere Chancen sind intakt.“

Ein weiterer Vorteil für die Roten Bullen: Während McLaren mit zwei gleichstarken Fahrern um den Titel kämpft, die sich potenziell gegenseitig Punkte wegnehmen, setzt Red Bull alles auf eine Karte. „Wir haben den Vorteil, dass sich bei uns alles auf Max fokussiert“, erklärt Marko. „Wenn McLaren weiter auf absolute Fairness zwischen Norris und Piastri setzt, leben unsere Chancen sogar noch stärker.“
Um diese zu maximieren, hat Red Bull auch Personalfragen – etwa um den zweiten Fahrerplatz 2026 – vertagt. „Der Fokus liegt komplett auf der WM“, betont der Grazer. „Wir können uns keinen weiteren Abstimmungsfehler leisten.“
Die Richtung stimmt bei Red Bull, daran ändern auch die Technikprobleme aus Mexiko nichts. Nur Verstappen selbst kann seinem dritten Platz und den gutgemachten vier Punkten auf die WM-Führung noch nicht allzu viel abgewinnen. „Man könnte es auch so sehen, dass ich zehn Punkte auf Lando verloren habe“, rechnet der Niederländer vor.
Allein: Genau diese Einstellung macht ihn so gefährlich. Marko bringt es auf den Punkt: „Max ist mental wieder da, wo er sein muss. Und wenn er jagt – dann jagt er richtig.“
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