Sergio Perez spricht offen über seine Zeit bei Red Bull – und darüber, warum das Leben neben Max Verstappen alles andere als einfach ist.
Sergio Perez hat genug vom Ruf des ewigen Nummer-zwei-Fahrers. Im Interview mit „Sky Sports“ verteidigt der Mexikaner seine Zeit bei Red Bull – und teilt kräftig aus. Seine These: Gegen Max Verstappen hätte auch ein Lewis Hamilton keine Chance gehabt.
„Es gibt keinen Fahrer, der dort überleben würde“, sagt Perez offen. „Es macht keinen Unterschied, ob du Hamilton oder Leclerc holst. Jeder würde massive Probleme haben.“ Der Mexikaner spricht aus Erfahrung – vier Jahre lang war er Teamkollege des viermaligen Weltmeisters, konnte aber nie ernsthaft Druck machen. „In dem Moment, als mein Aus bei Red Bull besiegelt war, dachte ich nur: Der arme Kerl, der jetzt hierher kommt.“
„Red Bull baut Autos für Max“

Perez betont, dass es nicht nur an Verstappens Klasse liegt, sondern auch an der Arbeitsweise des Teams. „Es ist sehr schwer, mit Max als Teamkollegen zu fahren. Aber Max’ Teamkollege bei Red Bull zu sein, das ist etwas, was viele nicht verstehen“, erklärt der 35-Jährige.
Der Grund: Red Bull entwickle den Boliden „vollkommen nach dem Geschmack von Max“. Sein Fahrstil sei extrem speziell, die Abstimmung kompromisslos auf ihn zugeschnitten. „Du musst dich ständig an seine Bedürfnisse anpassen – so einfach ist das“, sagt Perez.
Perez: Rückblick mit Bitterkeit

Ganz unrecht hat der Mexikaner damit wohl nicht. Auch Pierre Gasly und Alex Albon scheiterten an Verstappen, ehe Perez 2021 übernahm. Nach einem starken Start inklusive Vizetitel 2023 ging es aber rapide bergab – kein Sieg, Platz acht in der WM 2024, danach war Schluss.
Dennoch blickt Perez nach vorn: 2026 kehrt er mit dem neuen Cadillac-Team in die Formel 1 zurück. Und seine Worte über Verstappen klingen wie eine Mischung aus Frust und Respekt. Denn eines scheint er selbst längst akzeptiert zu haben: Gegen Verstappen sieht derzeit jeder alt aus – egal, wie groß der Name ist.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!