Carlos Sainz erklärt, warum Sergio Pérez bei Cadillac eine zweite Chance bekommt und warum der Mexikaner sie laut dem Williams-Star auch verdient hat.
Formel-1-Rückkehr für Sergio Pérez: Der Mexikaner wird 2026 gemeinsam mit Valtteri Bottas für das neue Cadillac-Team an den Start gehen. Damit kehren gleich zwei erfahrene Piloten nach einem Jahr Pause ins F1-Feld zurück.
Sainz lobt Perez
Pérez hatte Red Bull 2024 nach einer enttäuschenden Saison verlassen. Mit nur vier Podien und Platz acht in der Gesamtwertung blieb er weit hinter Teamkollege Max Verstappen zurück. Der 35-Jährige klagte damals, das Auto sei „komplett auf Max zugeschnitten“ gewesen, so schwierig, dass „selbst Lewis Hamilton damit Probleme hätte“.

Trotz schwacher Resultate und seines Karriereknicks bekommt Pérez nun eine neue Chance. Und Carlos Sainz erklärt, warum das gerechtfertigt ist. Der Williams-Pilot sagte gegenüber El Heraldo de Mexico:
„Checo hat bereits gezeigt, wie talentiert und stark er ist – als Fahrer, als Athlet, mit seiner ganzen Karriere in der Formel 1. Jetzt bereitet er sich auf eine zweite, andere Phase vor. Das ist sehr motivierend für ihn.“
Sainz: Nur selten bekommen Fahrer eine zweite Chance
Sainz betont, dass zweite Chancen in der Königsklasse selten vergeben werden: „In der Formel 1 bekommen nur wenige Fahrer eine zweite Gelegenheit, nur jene, die wirklich Spuren hinterlassen haben, wie Ricciardo, Hülkenberg oder eben Checo.“
Pérez selbst sieht im Cadillac-Projekt eine große Herausforderung und eine Chance, die US-Marke von Grund auf im Motorsport zu etablieren. Mit den neuen Regeln ab 2026 könnte Cadillac sogar einen kleinen Vorteil haben: Das Team konzentriert sich ausschließlich auf die Entwicklung des neuen Autos.
Auch Sainz weiß, dass der Einstieg der Amerikaner die Konkurrenz verschärfen wird: „Zwei zusätzliche Autos auf der Strecke, ein weiteres Team mit über 500 Mitarbeitern, das wird eine Herausforderung für alle.“
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