Lewis Hamilton schwärmt von der Leidenschaft bei Ferrari und verrät, was die Scuderia so grundlegend von allen anderen Formel-1-Teams unterscheidet.
Lewis Hamilton hat in seiner Karriere schon für einige der größten Rennställe der Formel 1 gearbeitet – McLaren, Mercedes und nun Ferrari. Doch nach knapp einem Jahr bei der Scuderia sieht der siebenmalige Weltmeister klare Unterschiede zwischen den Teams.
Im Gespräch mit der offiziellen Ferrari-Website erklärte Hamilton: „Die anderen sind ein bisschen weniger farbenfroh. Sie haben alle ihre Qualitäten, aber die Italiener zeigen ihre Emotionen viel offener – im Guten wie im Schlechten, aber meistens im Guten, denke ich.“

Hamilton und der „Fish and Chips“-Vergleich
Gerade die Leidenschaft, die er in Maranello täglich spüre, beeindrucke ihn. „Man sieht die Leidenschaft jeden Tag schon daran, wie die Italiener über Essen reden. In England redet man nicht begeistert über Fish and Chips.“
Der 40-Jährige wechselte Anfang 2025 nach zwölf erfolgreichen Jahren bei Mercedes zu Ferrari, um sich seinen Traum vom achten WM-Titel zu erfüllen. Beim privaten Test auf der Hausstrecke in Fiorano bekam er erstmals die Begeisterung der Tifosi zu spüren. Fans, die schon in den frühen Morgenstunden Schlange standen, um einen Blick auf den neuen Ferrari-Star zu erhaschen.
„Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“
Trotz des Hypes warnt Hamilton vor überzogenen Erwartungen: „Es ist wunderschön und es gibt viele positive Dinge, aber es bringt auch viel Verantwortung und Gewicht mit sich. Jeder erwartet, dass man sofort gewinnt, aber Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“
Er betonte, dass viele Außenstehende gar nicht verstehen, wie komplex der Aufbau eines Formel-1-Teams wirklich ist. „Das sind nicht viele Leute. Nur wenn du in einem Team bist, kannst du wirklich verstehen, wie es funktioniert und wie die Formel 1 funktioniert. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie diese Maschine wirklich arbeitet.“

Hamilton erklärt weiter: „Ich war schon so lange in der Formel 1, aber als ich zu diesem Team kam, war es trotzdem wieder etwas völlig anderes.“
Und trotz einer bisher sieglosen Saison bleibt der Brite optimistisch: „Ich konzentriere mich auf das, was ich kontrollieren kann, wie ich mich vorbereite, wie ich mit dem Team arbeite, wie ich jeden Tag auftrete und positiv bleibe.“
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