Bernie Ecclestone rät Mick Schumacher zu einem Wechsel in die IndyCar-Serie. Auch Helmut Marko sieht Chancen, warnt aber vor den hohen Risiken.
Bernie Ecclestone hat Mick Schumacher zu einem Wechsel in die IndyCar-Serie geraten. Der 95-Jährige hält den Sprung in die US-Serie für genau den richtigen Karriereschritt. „Für ihn wäre das eine gute Sache“, sagte der ehemalige Formel-1-Boss gegenüber RTL/ntv/sport.de. „Ich denke, das ist eine super Idee.“
Der Sohn des Rekordweltmeisters testete Mitte Oktober auf dem Indianapolis Motor Speedway erstmals für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing und beeindruckte mit schnellen Rundenzeiten.

Mick Schumacher: „Für 2026 ist alles offen“
Folgt nun der Einstieg in die IndyCar? „Für 2026 ist alles offen. Ich habe verschiedene Optionen, IndyCar ist eine davon“, erklärte der 26-Jährige nach dem Test. „Ich muss die Eindrücke verarbeiten und sehen, was ich wirklich will.“ Sein Vertrag mit Alpine in der Langstrecken-WM läuft zum Saisonende aus.
Ecclestone glaubt, die IndyCar-Serie könne Schumacher den Neustart ermöglichen, der ihm in der Formel 1 verwehrt blieb: „Er hatte immer ein Problem mit seinem Namen, das tat mir schon immer leid. Er konnte nie zur richtigen Zeit im richtigen Auto sitzen.“
Zudem sei der Konkurrenzdruck in den USA geringer, so Ecclestone weiter: „Die IndyCar-Serie wäre da ein bisschen einfacher. Der Wettbewerb ist nicht so groß wie in der Formel 1, wenn man sieht, wie eng die Top 10 dort zusammenliegen.“
Helmut Marko warnt
Doch nicht alle teilen diesen Optimismus. Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull, warnte vor den Risiken: „Mir wäre das zu gefährlich. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 340 km/h gibt es die Gefahr kapitaler Unfälle.“
Trotz der Risiken sieht aber auch Marko im Wechsel eine Chance: „Für Schumacher könnte der IndyCar-Wechsel ein guter Schritt sein.“
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