Neues Team, neue Abläufe, neuer Druck: Lewis Hamiltons Ferrari-Start verlief nicht reibungslos. Das räumt nun auch Teamchef Fred Vasseur ein.
Die Nachricht sorgte weltweit für Schlagzeilen: Lewis Hamilton wechselt zu Ferrari. Nach mehr als einer Dekade bei Mercedes begann 2025 für den siebenmaligen Weltmeister ein neues Kapitel in Maranello. Doch anstatt direkt los zu galoppieren, bockte das springende Pferd mit Hamilton im Sattel zunächst. Noch immer wartet der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten auf sein erstes GP-Podium in Rot.
Immerhin: Zuletzt klang der Rekordchampion schon zuversichtlicher. Nach dem USA-GP erklärte der 39-Jährige, er bekomme die Rote Göttin langsam in Griff. Auch Teamchef Frederic Vasseur erlaubte jetzt erstmals einen Einblick ins Seelenleben von Hamilton und Ferrari.

Hamilton und Ferrari auf einer Wellenlänge
„Lewis – und auch das Team – brauchte Zeit, um bei manchen Details auf derselben Wellenlänge zu liegen“, erklärt der Franzose. „In dieser Saison ist das Feld unglaublich eng. Wenn du nur eine Kleinigkeit liegen lässt, verlierst du gleich Positionen.“
Aber: Hamilton habe inzwischen ein besseres Gefühl für den SF-25, vor allem im Qualifying und beim Reifenmanagement. Und Ferrari habe parallel die Arbeitsprozesse an den Ex-Champion angepasst.
Ferrari kämpft um WM-Rang zwei
Doch während der Brite noch die letzten Hundertstelsekunden sucht, liefert Leclerc konstant ab. Platz drei in Austin, Platz zwei in Mexiko – und damit wichtige Ergebnisse im engen Kampf um Platz zwei der Konstrukteurs-WM.
Vorm GP Brasilien liegt Ferrari nur einen Punkt vor Mercedes, Red Bull folgt mit zehn Zählern Abstand. Vasseur sieht die Scuderia gut gerüstet: „Wir wollen Platz zwei – und es wird ein langer Kampf bis zum Saisonende.“
Helfen würde dabei ein Hamilton, der auf einer Wellenlänge mit seinem Team auch mal aufs Podium rast…
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