Bernie Ecclestone glaubt, McLaren bevorteile Norris gegenüber Piastri und prophezeit, dass sich Verstappen erneut den WM-Titel schnappt.
Bernie Ecclestone mischt sich einmal mehr in den WM-Kampf ein und erhebt schwere Vorwürfe gegen McLaren. Der frühere Formel-1-Boss glaubt, dass das britische Traditionsteam seinen Landsmann Lando Norris gegenüber Oscar Piastri klar bevorzugt.
„Ja, das sieht so aus. McLaren bevorzugt Norris in der zweiten Saisonhälfte“, sagte der 95-Jährige im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de. Zu Saisonbeginn sei Piastri klar schneller gewesen, doch zuletzt habe der Rennstall den Australier „öfter eingebremst, mit unterschiedlichen Mitteln“.

„McLaren bevorzugt den englischen Fahrer“
Für Ecclestone ist die Motivation eindeutig: „McLaren bevorzugt den englischen Fahrer Norris. Er hat für sie mehr Star- und Vermarktungsqualitäten, mehr Kamerapräsenz und Öffentlichkeit. Deswegen ist das für McLaren wahrscheinlich besser.“
Die mysteriösen „Papaya Rules“, wie sie inzwischen unter Fans genannt werden, hätten Piastri geschadet, glaubt der Brite. „Man merkt ihm an, dass ihn das aufregt und ermüdet. Der Druck wird immer höher, und Piastri ärgert, dass er nicht mehr so einfach Rennen gewinnen kann, während Norris offensichtlich teamintern bevorzugt wird.“
Ecclestone glaubt an Verstappens WM-Comeback
Trotz des teaminternen Duells traut Ecclestone jedoch keinem der beiden Piloten des britischen Traditionsteams den Titel zu – sondern setzt auf Max Verstappen: „Ich glaube, Max wird gewinnen und es wieder schaffen! Er hat das Spezielle, das Außergewöhnliche.“ Besonders auf das kommende Rennen in São Paulo blickt Ecclestone optimistisch: „Das Wetter ist wechselhaft, vielleicht mit Regen und das liegt Max.“
Für den 95-Jährigen bleibt Verstappen ohnehin „der Beste, kein Politiker, sondern ein echter Racer“. Aktuell liegt der Niederländer mit 36 Punkten Rückstand hinter Norris auf Platz drei der WM.
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