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Wird 2026 zum Ferrari-Fiasko? Neue Mitarbeiter schlagen wohl Alarm

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Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Credit: Ferrari
Alex Warneke
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Neue Ingenieure schlagen Alarm: Laut internen Stimmen hinkt Ferraris 2026er Motor offenbar dem eingestellten Renault-Projekt hinterher.

Bei Ferrari schrillen die Alarmglocken: Laut italienischen Medien zeigen sich mehrere neue Ingenieure, die erst kürzlich von Alpine nach Maranello gewechselt sind, besorgt über die bisherigen Ergebnisse der Motorentwicklung für 2026.

Die Scuderia gehört zu den fünf Herstellern, die unter dem neuen Reglement 2026 eigene Antriebe bauen werden, neben Mercedes, Honda, Audi und Red Bull Powertrains. Während Audi als Werksteam debütiert und Honda zu Aston Martin wechselt, beliefert Ferrari künftig nicht nur das eigene Werksteam, sondern auch Cadillac und Haas.

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Baku Aserbaidschan 2025
Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Ist der Ferrari-Motor zu schwach?

Die Scuderia hatte die Schließung von Alpines Motorenabteilung in Viry-Châtillon für sich genutzt und mehrere erfahrene Techniker übernommen. Doch laut einem Bericht von Formula1.it sind einige dieser Neuzugänge alles andere als überzeugt von dem, was sie in Maranello vorfanden.

Demnach hätten einige der Ex-Renault-Mitarbeiter das aktuelle Ferrari-Projekt sogar „abgelehnt“. Interne Prüfstandstests sollen gezeigt haben, dass der neue Maranello-Motor für 2026 derzeit schwächer abschneidet als das Konzept, das Renault vor der Schließung seiner Abteilung getestet hatte.

Heißt also: Während Renault sein 2026er-Projekt frühzeitig beendete, glauben die Ingenieure aus Viry, dass ihre bisherigen Prüfstandsdaten besser waren als die aktuellen Werte der Scuderia. Nun liegt es an Technikchef Enrico Gualtieri, die neuen Kräfte so einzubinden, dass die Defizite noch vor Produktionsbeginn ausgebügelt werden.

Erste Testfahrten im Januar

Viel Zeit bleibt nicht: Bereits Ende Januar beginnen in Barcelona die ersten privaten Testfahrten, Mitte Februar folgen die öffentlichen Tests in Bahrain. Spätestens dann müssen die neuen Power Units für Lewis Hamilton und Charles Leclerc einsatzbereit sein.

Dass die neuen Ingenieure das aktuelle Antriebs-Projekt der Scuderia so kritisch sehen, ist ein besorgniserregendes Zeichen. Sollte sich das bestätigen, könnte das italienische Traditionsteam im Rennen um die 2026er-Ära schon vor dem Start ins Hintertreffen geraten.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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