Ferrari-Star Lewis Hamilton platzt nach dem GP Sao Paulo der Kragen: Der Brite spricht offen von einem „Albtraum“.
Lewis Hamilton hat nach dem Großen Preis von Sao Paulo ein schonungsloses Fazit über seine bislang enttäuschende Ferrari-Saison gezogen. Der siebenfache Weltmeister sprach in Sao Paulo von einem „Albtraum“, den er seit Monaten erlebe.
„Es ist ein Albtraum, und ich lebe ihn schon eine ganze Weile“, sagte der Brite nach dem Rennen offen. „Der Übergang von dem Traum, für dieses außergewöhnliche Team zu fahren, hin zu den Ergebnissen, die wir erzielen, mit all ihren Höhen und Tiefen, war sehr schwierig.“
Hamilton fährt Colapinto ins Auto
In den vergangenen Wochen hatte der Brite versucht, trotz der anhaltenden Krise optimistisch zu bleiben. Doch nach einem weiteren ernüchternden Wochenende in Interlagos war der Frust unübersehbar. Schon im Qualifying lief es nicht: Platz elf am Freitag, Rang 13 im Sprint-Qualifying am Samstag. Im Sprint selbst wurde Hamilton Siebter.

Dann folgte das nächste Fiasko im Rennen. Bereits in der Startphase wurde der Ferrari-Star von Carlos Sainz berührt, nur wenige Kilometer traf er bei einem Überholversuch mit seinem Frontflügel Franco Colapinto. Nach einer Zeitstrafe musste er den Grand Prix schließlich aufgeben.
„Es wäre falsch zu sagen, dass es nichts Gutes gibt.“
Trotz der Enttäuschung suchte der 40-Jährige auch nach Positivem: „Es wäre falsch zu sagen, dass es nichts Gutes gibt. Wenn man auf Charles’ Qualifying-Leistung schaut, sieht man, dass das Auto durchaus Potenzial hat.“
Doch der Blick auf die Realität bleibt hart: Ausgerechnet in Brasilien, wo Hamilton Ehrenbürger ist und 2021 einen seiner emotionalsten Sieg feierte, kam das nächste Tief…
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!