Ralf Schumacher sorgt für Wirbel: Ferrari solle laut ihm über eine Vertragsauflösung mit Lewis Hamilton nachdenken und Nachwuchsstar Bearman ins Cockpit setzen.
Ralf Schumacher hat nach dem enttäuschenden Brasilien-GP brisante Spekulationen über die Zukunft von Lewis Hamilton bei Ferrari entfacht. Im Sky-Podcast Backstage Boxengasse stellte der Ex-Pilot offen die Frage, ob die Scuderia den siebenmaligen Weltmeister nicht lieber auszahlen sollte, zugunsten von Nachwuchstalent Oliver Bearman.
„Ferrari hat einen jungen Bearman in der Hinterhand, der mit dem Haas Wunderdinge macht. Und der kostet einen Bruchteil von Lewis Hamilton“, sagte Schumacher. Während Hamilton laut dem Experten „hohe zweistellige Beträge“ verdiene, wäre der 20-Jährige deutlich günstiger und eine Investition in die Zukunft.

Ferrari-Boss Elkann wettert gegen seine Piloten
Hintergrund der Diskussion: Ferrari-Boss John Elkann hatte den Briten zuletzt öffentlich kritisiert und erklärt, die Fahrer müssten „mehr fahren und weniger reden“. Hamilton steht nach 21 Rennen ohne Podium unter Druck. Teamkollege Charles Leclerc hat im gleichen Zeitraum sieben Podestplätze eingefahren und liegt in der WM deutlich vorn (214 zu 148 Punkte).
Schumacher bezweifelt, dass der Rekordweltmeister das Ruder bei Ferrari noch herumreißen kann. „Irgendwie hat man das Gefühl, dass der Film fast ein bisschen zu schnell für ihn geworden ist“, so der Sky-Experte. Der Rekordchampion werde zu Beginn der Saison 2026 bereits 41 Jahre alt. „Ich glaube, er braucht zu viel Energie, um mit dem Auto eine schnelle Runde hinzukriegen. Er muss mehr als 100 Prozent geben, um an Leclerc vorbeizukommen und das führt zu Fehlern.“
Hamilton hatte in Brasilien gleich mehrere Patzer: Er kollidierte in der ersten Kurve mit Carlos Sainz, erhielt eine Strafe und musste das Rennen vorzeitig beenden. „Er kriegt das Auto nicht in den Griff, macht Fehler, holt sich Strafen“, urteilt Schumacher.

Wird 2026 Hamilton letztes F1-Jahr?
Die Folge: Bei Ferrari könne man über einen drastischen Schritt nachdenken. „Wenn ich Manager wäre, würde ich sagen: ‚Er funktioniert nicht, also setze ich lieber auf einen jungen, talentierten Fahrer wie Bearman.‘“ Ein solches Szenario wäre für Ferrari nicht neu, 2009 wurde Kimi Räikkönen ausgezahlt, um Platz für Fernando Alonso zu machen.
Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte das für Hamilton das Ende seiner Formel-1-Karriere bedeuten.
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