Formel 1

Von Ferrari bis Fiat: Charles Leclercs spektakulärer Fuhrpark

Charles Leclerc vor seinem Ferrari 275 GTB, Credit: Charles Leclerc Instagram
Charles Leclerc vor seinem Ferrari 275 GTB, Credit: Charles Leclerc Instagram
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Charles Leclerc fährt nicht nur auf der Strecke spektakulär, auch seine private Garage ist ein Hingucker. Zwischen Hightech-Ferraris, einem Kult-Klassiker und einer überraschenden Alltagswahl zeigt der Monegasse, was er gerne fährt.

Charles Leclerc gehört zu den Top-Stars der modernen Formel 1: jung, talentiert und seit 2019 das Gesicht von Ferrari. Doch wer wissen will, was den Monegassen abseits des Cockpits bewegt, findet die Antwort in seinem privaten Fuhrpark. Der verrät nämlich mehr über den Monegassen als jedes Interview.

Dass Leclerc eine enge Beziehung zu Ferrari pflegt, überrascht nicht. Als Ferrari-Junior groß geworden und seit Jahren feste Größe im Formel-1-Team, stehen die roten Sportwagen selbstverständlich auch in seiner Garage.

Von Ferrari 488 Pista Spider bis zum 275 GTB

Besonders häufig in Monaco gesichtet: der Ferrari 488 Pista Spider. Ein V8-Biturbo-Monster, das eigentlich für die Rennstrecke gebaut wurde und mit seiner brutalen Präzision hervorragend zum kompromisslosen Fahrstil des Monegassen passt.

Charles Leclerc, Ferrari 488 Pista Spider, Credit: EA Sports
Charles Leclerc, Ferrari 488 Pista Spider, Credit: EA Sports

Noch moderner: der Ferrari SF90 Stradale. Über 1000 PS Systemleistung, Plug-in-Hybridtechnik und Ferrari-High-Tech in Reinkultur – ein Auto, das die Brücke schlägt zwischen Leclercs Gegenwart im Formel-1-Hybridzeitalter und dem, was Ferrari auf der Straße kann.

Dazwischen wirkt der Ferrari Roma fast schon bescheiden. Das elegante Coupé steht für die andere Seite des 28-Jährigen: entspanntes Cruisen entlang der Côte d’Azur statt Renntempo im Qualifying-Modus. Stilvoll, leise, zurückhaltend – ein Ferrari, der nicht schreien muss.

Der heimliche Star in seiner Sammlung ist ein Ferrari, der eigentlich ins Museum gehört: der Ferrari 275 GTB (siehe Aufmacherbild). Unter der eleganten Haube arbeitet ein 3,3-Liter-V12 (Tipo 213), je nach Variante mit drei oder sechs Weber-Vergasern. Die Leistung lag je nach Ausführung zwischen 280 und 300 PS, genug für rund 260 km/h Spitze – vor 60 Jahren eine Ansage.

Leclercs überraschendstes Auto: ein Fiat

Typisch für den GTB: die lange Motorhaube, die geschwungene Seitenlinie und die filigranen Speichenräder. Im Motorsport war er ebenfalls erfolgreich, besonders in der leichten Competizione-Version. Heute gehört der 275 GTB zu den begehrtesten Ferrari-Klassikern überhaupt – und in Leclercs Garage wirkt er wie ein Stück lebendige Ferrari-Geschichte.

Charles Leclerc, Fiat 500, Credit: Prema Racing
Charles Leclerc, Fiat 500, Credit: Prema Racing

Das wohl überraschendste Auto in seinem Fuhrpark: ein Fiat 500. Der kleine Italiener passt besser zu Monaco, als man denkt: er ist wendig, charmant und damit ideal für enge Gassen. Allein: Für jemanden, der beruflich mit 300 km/h durch Kurven jagt, kann ein Fiat 500 eine fast schon meditative Erfahrung sein.

Fazit

Leclercs Garage zeigt: Er liebt die Extreme. Vom millionenteuren Klassiker bis zum charmanten Stadtfloh. Vom Hybrid-Monster bis zum stillen Gran Turismo.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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