Hamilton sieht Verstappen als nervenstarken Jäger vor dem WM-Finale und klagt über die „schlechteste Auto-Generation“ seiner Karriere.
Lewis Hamilton ist beim Saisonfinale in einer völlig ungewohnten Rolle: Der siebenmalige Weltmeister kämpft in seinem ersten Ferrari-Jahr nicht um Titel und Siege, sondern darum, die Saison überhaupt noch mit einer Top-3-Platzierung zu beenden. Noch kein einziges Podium 2025, ein bitteres Fazit für den Superstar, der in Maranello Großes erwartet hatte. Es wäre seine erste Saison ohne Treppchen.
Der Brite bestätigt, dass er selbst Teamchef Fred Vasseur dazu gedrängt hat, die Entwicklung des SF-25 früh einzustellen: „Wir hatten einkalkuliert, dass es am Ende der Saison schwierig wird, aber es ist schlimmer als erwartet. Ich war einer derjenigen, die Fred schon früh gebeten haben, das Auto nicht mehr weiterzuentwickeln. Wir konnten es uns nicht leisten, beim 2026-Projekt zurückzufallen.“

Hamilton: „Der Jäger zu sein, ist immer einfacher“
Zum Dreikampf zwischen Lando Norris, Max Verstappen und Oscar Piastri hält sich Hamilton bedeckt – doch eine Einschätzung gibt er trotzdem ab. Sein Blick fällt dabei auf Verstappen: „Der Jäger zu sein, ist immer einfacher, als in der Rolle des Gejagten zu stecken. Du hast ein Ziel vor dir und nichts zu verlieren.“
Heißt: Verstappen profitiert psychologisch davon, hinter Norris zu liegen. Er kann attackieren, der McLaren-Pilot muss verteidigen.
Hamilton weiß, wovon er spricht: In seiner Karriere war er schon in beiden Rollen. Über seine eigene Zukunft klingt Hamilton fast flehend. Die aktuellen Renner machen ihm sichtbar keinen Spaß:
„Diese Generation von Autos ist die schlechteste, die ich je gefahren bin. Ich bete, dass sich 2026 etwas ändert.“
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!